Re: Die offizielle Verarschung mit den Regenerativen geht weiter

Nov 27, 2008 374 Replies

Emil Naepflein schrieb:

Weil es besser ist als NUR Heizkessel und billiger als eine Gebäudedämmung und zusätzlich einen Teil Kraftwerk einspart, das mindestens 50% der aufgewandten Energie in den Wind bläst statt nutzt.

interessiert aber die Kraftwerke nicht. Dort wird auch mit der besten Gebäudedämmung genauso viel Umweltschaden produziert wie ohne. Verlagerung der Stromproduktion an einen Ort, an dem die Wärme Nutzen bringt, wäre also effektiver als eine Gebäudedämmung. Auch mit schlechterem elektrischen Wirkungsgrad.

Was das Kraftwerk raushaut, ist dann also "guter Dreck"? Oder wie ist das zu verstehen?

Tom Berger schrieb:

Nur reicht Carnot nicht, um damit eine reale Maschine zu bauen.

Tut er nicht...

;-)

Tom Berger schrieb:

Richtig. Wenn da nämlich was über Schiffsdiesel erzählt wird, dann wird da was über Schiffsdiesel und und kaum was über Stirlingmotoren drin stehen. Auch nicht darüber, dass ein Stirling GRUNDSÄTZLICH SCHLECHTER als ein Diesel sein MUSS. DAS solltest du mal belegen. Das mit den Schiffsdieseln kenne ich ja schon.

Am Sat, 06 Dec 2008 14:39:43 +0100 schrieb Ralf Kusmierz:

Was hilft Dir das, wenn das Auto nach der Hälfte der Strecke ohne Sprit stehen bleibt, weil Du zu sehr auf's Gaspedal gedrückt hast. Im Stromnetz muss die zu jedem Zeitpunkt geforderte Leistung auch wirklich bereit stehen. Über die einzelnen Zeiten der Leistungsbereitstellung integriert sich die Energiemenge auf, die dann berechnet wird.

Am Sat, 06 Dec 2008 16:03:00 +0100 schrieb Stefan Brörring:

Na, dann ist es eben noch mehr :-)

Um die Unsinnigkeit Deiner Aussagen zu belegen, hab' ich hier noch ein schönes Rechenbeispiel. Dein Mercedes Diesel wandelt die Verbrennungsenthalpie des Diesels zu etwa 20% in Bewegungsenergie um. Falls er Deine wundersamen 6 Liter / 100 km verbraucht, sind das also gute 60 kWh auf 100 km.

Würdest Du diese 6 Liter Diesel hingegen in einem ordentlichen KWK-Kraftwerk zu Strom und Wärme verbrennen, dann würden dabei ca 30 kWh elektrische Energie und noch etwa weitere 20 kWh nutzbare Wärme entstehen. Mit diesen 30 kWh aber kommt ein E-Auto nicht nur 100, sondern gleich 200 km weit! Dem E-Auto reichen also 3 Liter Diesel, und mit der Abwärme wird noch ein großes Einfamilienhaus mitgeheizt.

Am Sat, 06 Dec 2008 16:02:47 +0100 schrieb Christoph Müller:

Stimmt, Carnot definiert das rein theoretisch erreichbare Maximum. Und das ist beim Stirlingmotor sehr deutlich geringer als z.B. beim Diesel.

Natürlich gibt's bestimmt eine Menge exotischer Nischenanwendungen für Stirlingmotoren, bei denen seine besonderen Eigenschaften einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Aber er hat bestimmt nichts mit der Lösung unserer Energieprobleme zu tun.

Am Sat, 06 Dec 2008 16:06:03 +0100 schrieb Christoph Müller:

Naja, Du kannst mir ja zeigen, wie Du beim Stirlingmotor das Arbeitsgas wesentlich heisser kriegst als im Dieselmotor, und schon nehme ich das "grundsätzlich" zurück. Aber es ist nun mal so: Carnot definiert das "Grundsätzliche", und nach Carnot ist der Stirling grundsätzlich weniger effizient als der Diesel.

Und geringere Effizienz bedeutet nicht prinzipiell "schlechter". Es gibt sicher viele sinnvolle Anwendungen für den Stirlingmotor.

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Tom Berger schrieb:

Sehr schönes Beispiel: Offensichtlich kommt es auf die verfügbare Spritmenge und nicht auf die gefahrene Geschwindigkeit an.

paßt das noch besser, weil dort der spezifische Verbrauch nicht von der Leistung, sondern nur vom Verbrauch abhängt: "Alles auf einmal" kostet dort genausoviel Brennstoff wie "gleichmäßig verteilt".

Und genau darum ging es: Auf deutschen Äckern können wir keinen Strom anbauen, weil die Äcker viel zu knapp sind - wir würden sogar verhungern, wenn wir uns von deren Erträgen ernähren müßten.

(Letzteres stimmt nicht: Bei vegetarischer Ernährung wäre es genug, Viehzucht hat riesige Wirkungsgradverluste - meistens bzw. bei Fütterung mit Kraftfutter; es gibt natürlich ein paar sonst nicht nutzbare Flächen (feuchte Wiesen, Hochalmen), da kann man auch ein paar Kühe/Schafe rumlaufen und sie abweiden lassen. Wäre ein gutes Geschäft: So knapp, wie Milch und Fleisch dann wären, würden die paar, die es sich leisten könnten, Mondpreise dafür bezahlen.)

Gruß aus Bremen Ralf

Wäre doch für die Windpufferung ideal. Warum tut man's nicht?

Dann werden sich die Verantwortlichen halt eingestehen müssen, die falsche Technik zu betreiben. Sie passt nicht mehr in unsere Welt.

nicht, wenn man die Leistung der Kernenergie modulieren kann. Kein Problem mit Kleinstkraftwerken. Dafür um so mehr mit der nicht mehr zeitgemäßen Kerntechnik.

Das ist vor allem ein Problem von depperten Entscheidungen auf höchster Ebene. Wer auf hoher Stufe steht, ist noch lange nicht besonders gescheit und schon gar nicht unfehlbar. Wir sollten davon aus gehen, dass das für die Energiewirtschaft ganz genauso zutrifft.

Kannst die Anführungszeichen auch weg lassen. Sie machen nur DEINE Denkweise deutlich. Brennholz wird es auch in automatisierbarer Form geben. Z.B. als Hackschnitzel oder Pellets. Aus Anwendersicht gibt's dann kaum noch einen Unterschied zur Ölheizung.

Das solltest du mal etwas genauer beleuchten. Der macht nämlich schon Gewinn, wenn er nur weniger zahlt gegenüber vorher.

Dir muss entgangen sein, dass hierzulande - trotz fehlender Automatisierung - noch immer ziemlich viel mit Holz geheizt wird. Mit Automatisierung werden's höchstwahrscheinlich mehr. Deshalb werden die Pellets immer beliebter.

Als man an Strom reinsteckte. Um den Strom zu produzieren, hat man aber schon die 3fache Menge aufgewandt. Da stellt sich dann wirklich ernsthaft die Frage: Wieso nicht gleich nur einen Ofen?

Ich dachte eher, dass es um die Minimierung des Umweltschadens ginge. Optimalerweise auch um mehr Kaufkraft für den Kleinen Mann.

In Zeit pro Jahr in einem ASTROHS-Umfeld ausgedrückt ist das wie viel?

Die größten Wärmetauscher für die Fahrgastzellenheizung im PKW leisten etwa 8 kW. Ein Auto mit 100 kW leistet allerdings 400 kW Wärme. Du schreibst also von grade mal 2%.

Jetzt! Mir geht's darum, den Boden für die Massenproduktion zu bereiten. Dann kostet so Ding kaum mehr als ein heutiger Heizkessel.

Das macht ja die regenerativen Energien so interessant. Wobei Wind natürlich nur eine Form von vielen ist.

Weil die Versorgungsgebiete ganz unterschiedlich sind.

Die aufgrund des Preises zu gegebener Zeit starten und stoppen würden.

Das müssen die Hersteller schon selber entscheiden. Sie können auch ihre Prozesse teilweise so produzieren, dass sie automatisch entsprechend des Strompreises optimiert werden. U.a. deshalb sollen die ASTROHS-Telegramme doch unbedingt MASCHINENLESBAR sein. Damit sich eben kein Mensch drum kümmern muss. Wird man selbst in kleinen Privathaushalten nutzen. Da heißt's dann nur noch, dass die Waschmaschine morgen früh um 7:00 fertig sein muss. Sie kann sich dann selber aufgrund von Statistiken innerhalb des gegebenen Zeitrahmens den optimalen Zeitpunkt zum Waschen raussuchen.

Steinzeit haben wir hinter uns.

Du schreibst im Blick zurück. Ich im Blick nach vorn. Lot erstarrte zur Salzsäule, als sie zurückblickte...

kein Problem. Je kürzer sie laufen, um so weniger Dreck können sie produzieren. Hauptsache, sie reagieren schnell und wenn sie laufen, dann soll auch deren Abwärme sinnvoll genutzt werden. Zudem sollten sie mit umweltneutralen Brennstoffen betrieben werden, was ja auch möglich ist.

bis man in der Größenordnung "Kernkraft" ist, darf man schon noch etwas zulegen.

Noch sinnvoller ist die Einsparung sinnloser menschlicher Administration bei gleichzeitiger systematischer Bevorzugung der jeweils saubersten Energieformen. ASTROHS leistet genau das.

Und wieder viel Administration drum rum mit Strafgebühr und Tralala. Sollen's doch die Automaten unter sich ausmachen. Warum sollen wir uns damit befassen, wenn's die Automaten doch viel besser können?

Weiß ich nicht. Was kostet heute ein kW elektrischer Leistung Kraftwerk?

dann fehlt's dir am nötigen Vorstellungsvermögen. Ist eine Fortsetzung der Diskussion dann überhaupt noch sinnvoll?

5 kW gibt's für Pellet mit Brennwerttechnik bei sunmachine für rund 25.000,- Euro.

Wieso lässt man denn keinen Markt für Jedermann zu, in dem sich das alles ganz von selbst einpendeln könnte? Lieber riskiert man dein beschriebenes Problem. Muss ja wohl wirtschaftlicher sein. Wieso also dann der Jammer?

Einfältige Denkweise.

Wenn er Geld bringt? Außerdem: trägst du nur die billigsten verfügbar Klamotten? Hast du nur den billigsten verfügbaren Fernseher/Radio/Computer/Foto/Handy? Die billigste Wohnung (also wahrscheinlich unter der Brücke)? Isst nur die billigsten verfügbaren Lebensmittel (aus der Mülltonne)?

In erster Linie geht's darum, dass man die Leute einfach mal spielen lässt! ASTROHS könnte so eine Spielwiese sein. So, wie die Funkamateure früher ihre Frequenzen als Spielwiese hatten und jede Menge Übertragungstechniken entwickelten, ohne die die heutige Welt kaum noch vorstellbar wäre.

Blauer Marmor aus Brasilien kostete schon vor 20 Jahren so viel wie damals Solarzellen. Die Solarzellen wurden billiger. Der blaue Marmor vermutlich nicht. Trotzdem werden repräsentative Bauten mit solchem Marmor vertäfelt. Warum sollte Ähnliches mit den mittlerweile viel billigeren Solarzellen denn nicht auch möglich sein? Vgl. dazu z.B.

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ziemlich weit unten. Da sind solche Fassaden zu sehen (Güterverteilzentrum Ingolstadt).

ist lediglich die Frage, wie weit man denn runterbohren will.

Wieso denn meine? Ich schlage ein automatisches Stromhandelssystem vor. Das wird Konsequenzen haben. Außerdem stelle ich mir wieder mal die Frage, wie es denn wäre, wenn am Montag plötzlich ALLE NUR NOCH mit

40-Tonnern in die Arbeit fahren würden. So schwarzweiß, wie du die Welt siehst, ist sie mit Sicherheit nicht. Genausowenig, wie ab Montag alle per 40-Tonner in die Arbeit fahren werden, werden ALLE auf einmal auf Geothermie setzen. Die Welt ist BUNT!

Die Gegend IST ERDBEBENGEBIET. Das war sie auch schon lang bevor dort Erdwärme probiert wurde. Aus diesem Grund wirst du kaum einen Fachmenschen finden, der dir sicher sagen kann, dass die Risse in den Gebäuden nun ausgerechnet von diesen Versuchen kommen oder nicht. Wer in geologisch aktivem Gebiet bohrt, sollte wissen, was er tut. Das ist übrigens auch ein Grund dafür, weshalb sicher nicht JEDER mit Geothermie arbeiten wird. Die Welt ist bunt und nicht schwarzweiß.

Stefan Brörring schrieb:

Die gibt's in regenerativ reichlich.

Tom Berger schrieb:

So viel ich weiß, werden an der EEX aber genau solche Verpflichtungen gehandelt.

Kann man das, was an der EEX passiert, noch Markt nennen?

wo findet man denn eigentlich zahlen, was elektroautos mit aehnlichen fahrleistungen wie sagenwirmal ein Audi A2 oder Lupo 3l verbrauchen?

in den mir bisher bekannten angaben werden da gerne mal aepfel mit birnen verglichen, insbesondere in bezug auf hoechstgeschwindigkeit und reichweite.

*Stefan Brörring* wrote on Sat, 08-12-06 15:46:

Das ist richtig. Aber es vergrößert den Jahresgang. IIRC werden ohnehin

30 % davon in zwei Sommermonaten erzielt. Eine Aufständerung mit 60 Grad liefert Solarstrom dann, wenn er knapp ist, eine solche mit 30 Grad maxiert den Jahresertrag und die EEG Einnahmen.

Hallo,

es ist aber nicht sinnvoll ein fossiles kw (komplett) auszuschalten! Minimal l=E4=DFt man 1 Block am Leben, da man zum Anfahren (der anderen) wasser-Dampf ben=F6tigt.

ansonsten ist schon klar, da=DF raubritter, s=FCchtige und monopolisten die drogenquelle gelddruckmaschine kw am liebsten bei volldampf betreiben. was aber nichts mit vernunft und marktwirtschaft zu tun hat.

Hallo,

Carla Schneider schrieb:

Warum macht man so etwas unvern=FCnftiges?

Warum k=F6nnen die atom/kernenergieexperten und herdersche nicht das x-problem l=F6sen?

sind doch alles kompetente wissenschaftler/physiker.

hmm. gerade im Ruhrgebiet ist das doch _das_ problem des autoverkehrs. ein jahrzehnt pendeln zwischen Dortmund und Essen City haben es mir sehr einfach gemacht, das auto einfach $irgendwo stehen zu lassen, und einfach nahezu alles mit dem OePV zu erledigen.

die DSW21 in Dortmund sind zufaellig die groessten. wenn man da die kostenrechnung genau liest, finanziert der OePV den flughafen teilweise mit...

das hat aber natuerlich auch etwas damit zu tun, dass Dortmund von allen staedten im VRR das tauglichste verkehrsangebot hat.

auch wenn ueber den OePV in Essen einiges schlechtes zu sagen ist: fuer den preis der parkens in der city bekommt man flockig ein tagesticket fuer die ganz stadt...

Tagesticket A gibt es ab 4,80EUR, das sind drei stunden parken in der Akazienalle.

die irrationalitaet hinter den leuten, die 'citynah' bei Ikea parken, dann da essen, nur um am ende mit viel mehr zeitaufwand auf den gleichen preis zu kommen wie sie mit dem OePV gebraucht haetten, werde ich irgendwie nie verstehen.

je nun. ein uebertragbares Ticket 2000 A2 im abo kostet so ungefaehr einen fuffi im monat, damit hat man bei einmal shoppen die woche und am WE die blagen mit in die stadt nehmen einfach schon sehr guenstig das typische verkehrsbeduerfnis mehrerer leute abgedeckt. die moeglichkeiten, das am WE oder abends dann verbundweit zu mehreren zu benutzen, ist dann einfach spottbillig.

es ist allerdings recht typisch, dass solche rechenwege vielen leuten einfach zu kompliziert sind, wenn man doch fuer ein mehrfaches an kosten das ehda-auto verwenden kann. (nun gehts mit dem sprit gerade wieder, aber im sommer war man damit sehr souveraen unter den spritkosten. heute nur noch unter den sprit+parkkosten)

da sollte man dann halt keinen Reiniger waehlen, der eh chauffiert wird, sondern leute, die ahnung von verkehrspolitik haben. gut, das wird in Essen kaum moeglich sein, solange man da nicht selbst aktiv wird, die etablierten parteien bieten dafuer aktuell kein programm. das hat viel damit zu tun, dass politiker das problem einfach nicht haben, und sich lieber um das roaming von mobiltelefonen im ausland kuemmern.

Essen hat mit wirklich komplett hirnverbrannten fehlentscheidungen in den bereichen Stadtbahn, Spurbus und S-Bahn eigentlich so ziemlich alles falsch gemacht, was ueberhaupt denkbar war. nagut, neubauten von innenstadtnahen parkhaeusern runden sowas dann elegant ab.

aber dass da dann die kostendeckung OePV zwar oberhalb der zahlen fuer westdeutschland sind, aber fuer eine Metropolregion immer noch arg peinlich, ist kaum verwunderlich, und darauf mit eingeschraenktem abendverkehr zu reagieren ist dann komplett neben der kante. _trotzdem_ zaehlt Essen noch zu den regionen in D, wo man vergleichsweise problemlos sein auto nicht nur durch OePV ergaenzen kann, sondern im prinzip komplett darauf verzichten.

schon in Gladbeck koennte ich das ernsthaft niemandem empfehlen, und in meinetwegen Dorsten stellt sich dann die frage, ob die reichweite von E-autos ueberhaupt ausreicht...

Am Sat, 06 Dec 2008 20:51:19 +0100 schrieb frank paulsen:

Ist doch kein Problem. Google beispielsweise mal nach dem Zebra-Twingo.

Ein dabei beachtenswerter Punkt ist der Lade- und Entladewirkungsgrad der Akkus und die Selbstentladung der Akkus. Insbesondere bei den Zebra-Akkus ist der Aufwand zu berücksichtigen, diese auf 250 bis 300 Grad zu halten. LiIonen-Akkus, die für den Einsatz in PKWs tauglich sind, gibt's gerade erst mal seit einem Jahr, und Serienfahrzeuge damit sind noch äußerst rar. Der Mini-E soll 14 kWh/100 km brauchen

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aber mit

150 kW Leistung und 8,5 Sekunden von 0 auf 100 ist der nicht wirklich mit dem 3-Liter-Lupo vergleichbar.

Was hat die Reichweite mit dem Verbaruch zu tun? Höchstgeschwindigkeit hängt von Leistung und Getriebe ab - der Tesla Roadster beispielsweise ist trotz ca 300 PS nicht schneller als 210 km/h, weil er ohne Getriebe fährt und der E-Motor ab einer bestimmten Drehzahl schlapp macht. Die ersten Prototypen hatten noch ein Zweiganggetriebe, mit dem der Tesla wohl schneller gewsen wäre, aber ein Getriebe zu bauen, das mit dem Drehmoment eines 200-kW-Elektromotors zurecht kommt, war zu aufwändig. Für den anvisierten Kundenkreis sind wohl selbst die 210 km/h zu viel, da kommt es eher auf die 3,9 s von 0 auf 100 an.

Weil es damals als sie gebaut wurden nicht unvernuenftig war. Die Kernkraftwerke waren fuer die Grundlast gedacht.

Sicher gibt es Loesungen, aber die koennte man nur bei neu zu bauenden Kernkraftwerken einsetzen, z.B. die Waermespeicherung in Salzschmelzen. Dann laeuft das Kernkraftwerk bei viel Wind einfach weiter, aber erzeugt keinen Strom sondern schmilzt Salz. Aus dem kann man dann bei Bedarf die Waerme wieder entnehmen .d.h. das Salz erstarren lassen und Strom erzeugen. Was bei solarthermischen Kraftwerken geht sollte auch bei Kernkraft funktionieren. Sollte die Starkwindphase so lange anhalten dass man alles Salz im Speicher geschmolzen hat, kann man das Kettenreaktion fuer mindestens eine Woche abschalten, aber das Kraftwerk kann trotzdem Energie liefern wenn noetig , weil man genug in der Schmelze gespeichert hat für diese Zeit.

Interessante Idee, aber man kann Kernkraftwerke auch regeln, alles=20 zwischen ca. 25 und 100 % Leistung ist ohne weiteres m=F6glich. Wir haben= =20 in der Inbetriebnahmephase unseren Forschungsreaktor auch wochenlang mit =

50 % gefahren. Und ganz am Anfang sogar nur mit 10%. Die Probleme liegen =

in erster Linie in der Anpassungsgeschwindigkeit der Leistung, und da=20 sind Kohlekraftwerke noch viel tr=E4ger. Und nat=FCrlich will kein=20 Kraftwerksbetreiber starke Leistungsschwankungen, da diese zu=20 verst=E4rkten Spannungen in thermisch belasteten Anlagenteilen f=FChren, = und=20 da ist es egal ob Kohle, Gas oder Kernenergie f=FCr die W=E4rme sorgt.

MFG Andr=E9 (ex-Operator am RFR)

--=20 Andr=E9 Grafe

01239Dresden 51=B000'27.10 N 13=B047'43.02 E
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