Hallo, Lutz,
Du meintest am 22.01.10:
Wenn sie denn auch die Parkhäuser mit den Aufladestationen liefern ...
Viele Gruesse! Helmut
Hallo, Lutz,
Du meintest am 22.01.10:
Wenn sie denn auch die Parkhäuser mit den Aufladestationen liefern ...
Viele Gruesse! Helmut
Also ich bin jetzt wirklich erstaunt, dass unter diesem Artikel dein Name steht ;-) Gut, mit dem "f=FCrs Unternehmerimage" hast Du deine Aussage wieder etwas relativiert.
Wobei gerade bei einer solchen Solarstrom - Eigennutzung die Grid Parity eine wichtige Rolle spielt, also der Zeitpunkt wo Solarstrom g=FCnstiger wie Netzstrom wird. Damit wird eine solche PV Anlage auch ohne Umlage/Subvention wirtschaftlich. Und die Grid Parity soll laut dem BMU voraussichtilich schon im Jahr 2013 erreicht werden, fr=FCher als gedacht.
=DCbrigens, die zum 1.4.2010 angedachte PV F=F6rderungsk=FCrzung im EEG erh=E4lt einen interessanten Aspekt bez=FCglich der Stromeigennutzung:
Quelle:
=3D=3D> Ohne die genaue Auslegung zu kennen, d=FCrfte damit der selbstverbrauchte Strom faktisch um die 10 - 12 Cent/kWh kosten. Und das konstant die n=E4chsten 20 Jahre lang!!!!
Martin Kobil schrieb:
Das ist sicher richtig. Dazu müsste aber der normale Strompreis noch erheblich steigen. Für 100 km benötigt man ca. 10-20 kWh.
Bei einer Fahrleistung von 15000 km pro Jahr sind das dann vieleicht
3000 kWh oder ca. 600,- ? pro Jahr Stromkosten.Da macht es für den Verbraucher keinen großen Unterschied, ob er mit Nachtstrom, oder mit teurerem Tagstrom seinen Akku auflädt. Die Kosten für die Elektromobilität liegen eben in erster Linie in der Anschaffung des Fahrzeugs und der Ersatzakkus und nicht im Stromverbrauch.
Die Politik müsste sich dann auch was einfallen lassen, um die fehlenden Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer auszugleichen. Vieleicht kostet die kWh demnächst dann ja 1,- ?. Dann würde die Rechnung aufgehen...
"Emil Naepflein" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Hier hast du etwas falsch verstanden. Der Sinn dieser "Stromfarmen" ist nicht, dass du dort deine leere Batterei auflädst sondern, dass du dort meistens eher Energie hergibst. Du fährst z. B. alle 20km auf einen Parkplatz. Dort wird automatisch deine Batterie angezapft und je nach allgmeiner Stromlage deine Batterie auf z. B. 50% leer gesaugt, wenn gerade ein großer Bedarf da ist. Es wird also nicht alle 100km geladen sondern im Schnitt eher alle 20km. Die Parkplätze werden dann natürlich so konstruiert, dass du da nur noch mit den zugelassenen Elektroautos parken kannst.
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Lutz Schulze schrieb:
Welchen anderen Grund würdest Du vermuten?
Gruß aus Bremen Ralf
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Kobil schrieb:
Wer redet von Eigennutzung?
Die Netzparität ist eine Chimäre - jedes Rechenmodell, das Solarstrom anders als zu Erzeugermarktpreisen bewertet, enthält implizit eine Subvention in Form vermiedener Abgaben. Es ist völlig klar, daß das in der Breite nicht funktionieren kann, weil der Staat die Einnahmen nun einmal nicht entbehren kann, und aus dem gleichen Grund ist es eine Illusion, von 20 ct/kWh für Traktionsstrom auszugehen: Natürlich wird da irgendwann eine saftige Fahrzeugsteuer draufgeknallt werden.
Wo nimmt diese kriminelle Merkel eigentlich immer die Milliardengeschenke her? Ach ja richtig, aus den Steuersenkungen.
Träum weiter...
Die Subventionen werden zusammengestrichen, was gut und richtig ist - zunächst für Neuanlagen. Und die garantierten Einspeisevergütungen für den Bestand werden dann über die Inflationsrate in Grund und Boden getrampelt. Funktioniert hat es: Die Kapazitäten wurden aufgebaut, die dummen Aktionäre ausgenommen, und nun stehen die Kapazitäten da und kommen gerade so über die Runden. Und letztlich werden wegen des wirtschaftlichen Drucks die Module dann da landen, wo sie hingehören: nämlich, wo auch die Sonne scheint, und nicht etwa in Deutschland.
Gruß aus Bremen Ralf
Das ist zwangsl=E4ufig eine Stromeigennutzung. Oder glaubst du ein PV Anlagenbetreiber speist den Strom ins Netz ein, wenn es f=FCr ihn um ca.
10 Cent/kWh lukrativer ist ihn auf dem eigenen Grundst=FCck selbst zu verbrauchen?Die PV Anlagenpreise sind von Herbst 2008 bis jetzt im Januar 2010 um rund 35% gefallen. In dieser Zeit gab es zum 1.1.2009 und zum 1.1.2010 jeweils eine K=FCrzung um 9%. Diese 18% plus die vorgesehene K=FCrzung um die weiteren 15% bedeutet eine R=FCckf=FChrung auf das F=F6rderungsniveau der Vorjahre - sofern die Anlagenpreise zum 1.4.2010 nicht weiter nachgeben. Ich gehe davon aus, dass die Preise aber sinken werden. Damit wird es auch nach dem 1.4.2010 lukrativer sein sich eine PV Anlage aufs Dach zu schrauben als in den Jahren 2006 - 2008.
Zus=E4tzlich wird der gesetzlich gew=FCnschte Anreiz der Stromeigennutzung seine Wirkung entfalten. Ist =FCberhaupt klar, was ein faktischer Strompreis von ca. 10 Cent/kWh f=FCr Auswirkungen hat?
z.B. der Strom ist deutlich g=FCnstiger als der Nachsstromtarif oder der W=E4rmepumpentarif des Stromversorgers. Wer eine W=E4rmepumpe oder elektr. Warmwaserbereiter im Haus hat oder einbaut, hat h=F6chstes Interesse sich auch eine PV Anlage aufs Dach zu schrauben.
oder z.B. d=FCrfte es damit wirtschaftlich sein, den tags=FCber gewonnenen Strom in einem Akku zu speichern um ihn rund um die Uhr nutzen zu k=F6nnen.
oder z.B. Elektroautos und PlugIN-Hybride d=FCrften interessanter werden, denn es ist ein Unterschied ob ich f=FCr 10 oder 20 Cent/kWh den Akku volltanke.
Genauso wie die Schulden f=FCr den PV Kredit zerbr=F6seln. Daf=FCr wird der eigengenutzte Strom noch viel billiger als bisher. Also ist PV ein optimaler Inflationsschutz.
Lutz Schulze schrieb:
Man wollte Mitbewerber ausstechen. Ging halt nur bedingt auf. Der Kaufpreis konnte ohnehin steuerlich geltend gemacht werden.
--=20 mfg hdw
Am Fri, 22 Jan 2010 20:24:15 +0100 schrieb Ralf . K u s m i e r z:
Da ich mir darüber bisher keine Gedanken machte: keinen.
Lutz
Am Fri, 22 Jan 2010 13:54:35 -0800 (PST) schrieb Martin Kobil:
Durch die Kosten der Lade/Entladezyklen sicher nicht. Da ist Strom aus dem Netz günstiger.
Lutz
Man stellt Säulen mit Steckdosen auf, und/oder man baut diese in "Laternenmasten" ein. Es ist ja kein muss dass jeder Parkplatz mit sowas ausgerüstet wird. Es kann auch nur ein Teil der Plätze für Elektrofahrzeuge reserviert werden. Steht ein Verbrenner drauf dann bekommt er einen Strafzettel und wird abgeschleppt.
Man kann Stecker und Steckdosen auch sichern. Und es werden dann halt die Parkplätze auf der entsprechenden Seite für Elektrofahrzeug reserviert.
Was meinst Du wie schnell solche Ladestationen aufgebaut werden wenn der Wert der Immobilien in der Nähe in den Keller geht, weil für deren Bewohner keine Lademöglichkeit vorhanden ist?
Letztlich regelt das der Markt.
Da musst Du Dich darum kümmern wenn Du ein Elektrofahrzeug willst. Es ist Dein persönliches Problem, nicht meines und auch nicht das des Elektroautos.
Es ist schon lustig wie hier wieder Mal ein Strohmann aufgebaut wird. Für die Einführung von Elektrofahrzeugen ist es nötig dass überall an jedem Parkplatz ein Steckdose vorhanden ist. Selbst bei hoher Marktdurchdringung in vielleicht 50 Jahren wird es noch so sein dass man nicht überall Strom tanken kann. Diejenigen die die Möglichkeit haben ein Elektrofahrzeug zu laden und auch wirtschaftlich zu nutzen werden das tun. Die Anderen die auch unbedingt ein Elektrofahrzeug wollen müssen irgendwie sehen dass sie an ihrem bisherigen Wohnort eine Lösung finden, oder aber wenn der Drang groß genug ist dorthin ziehen wo es möglich ist. Je mehr das machen desto mehr wird der Drang zum Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur steigen. Es ist ähnlich wie mit den schnellen Internetanschlüssen. Am Anfang hatten nur ganz wenige die Möglichkeit schnelles Internet zu nutzen. Durch entsprechenden Marktdruck ist ein mittlerweile ein Großteil der Bevölkerung versorgt. Es gibt aber immer auch noch Ecken wo es das nicht gibt. Die müssen halt weiterhin mit dem Vorlieb nehmen was vorhanden ist, oder mit den Füßen abstimmen.
Hallo, Martin,
Du meintest am 22.01.10:
Ja - es wird wieder herumgeaast.
Viele Gruesse! Helmut
Die Steuereinnahmen kommen dann in erster Linie von der Anschaffung. Je teurer das Fahrzeug desto mehr Mehrwertsteuer und Steuern/Abgaben bei der Herstellung (Unternehmen, Arbeiter).
die richtigen Elektroautos fahren nahezu alle mit Lithium. Alles was sonst so mit Elektoantrieb rumfährt und sich Auto nennt, sind wegen der sehr begrenzten Reichweite und den eingeschränkten Fahrleistungen kaum als Auto zu bezeichnen. Sie werden auch in erster Linie zum Hobby betrieben, und hier zählt oft billig.
Die sind nur vordergründig günstig. Normale Starterakkus kannst Du etwa alle 30 Ladezyklen austauschen. Interessant sind die Kosten über die Lebensdauer.
Man hätte auch in D schon lange die Kleinroller mit Verbrennungsmotoren wie in China verbieten sollen.
Das geht auch fast zum halben Preis:
Die Zellen schaffen laut Spezifikation des Herstellers weit mehr Zyklen.
Genau diejenigen die eine Solaranlage auf dem eigenen Dach haben, haben auch kein Problem mit der Ladeinfrastruktur. Die meisten dürften heute schon eine Steckdose in ihrer Garage haben.
Viele Unternehmen werden Anlagen auf ihre Dächer bauen, da sie heute weit mehr als die 10 ct/kWh bezahlen müssen. Der Markt wird explodieren.
Das nützt aber auch nur im Sommer was. Im Winter kommt zu wenig Strom von der Anlage. Allerdings wird dann der Nutzungsgrad dort nahe bei 100 % liegen.
Das wird sicher noch einige zeit dauern. Da die Anlagen die das bewerkstelligen können auch was kosten.
Da sehe ich eine hohe Synergie.
Hallo, Emil,
Du meintest am 23.01.10:
Kein "Strohmann". Ich versuche nur, das Lade- und Entladeproblem zu Ende zu denken für die derzeit gern propagierte Variante "Energiepuffer". Nicht für die Einführung von Elektroautos an sich.
Die nötigen zusätzlichen Infrastruktur-Massnahmen fürs Laden hast Du ja jetzt netterweise aufgelistet. Entladen (zu Spitzenlast-Zeiten): da dürften viele Autos irgendwo auf einem Firmenparkplatz stehen. Warum soll die Firma die Infrastruktur für die Rückspeisung aus fremder Leute Auto in fremder Leute Netz vorhalten?
Viele Gruesse! Helmut
Da wo im Winter viel Salz gestreut wird rosten auch die Autos. Und auch die Inneneinrichtung verschleisst mit der Zeit.
Das ist nicht nur sinnvoll um tiefe Entladung zu vermeiden, obwohl LiFePO4 hier relativ unempfindlich ist. Sondern auch weil man vielleicht auch mal gelegentlich länger Strecken hat, und auch solche Dinge wie Heizung und Klimaanlage ihren Strom benötigen.
Ich fahre jeden Arbeitstag etwas mehr als 100 km und würde mir ein Elektrofahrzeug mit 250 km kaufen. Dieses würde 99 % aller Fahrten problemlos abdecken. Wenn man das Auto auch am Ziel laden kann wären es momentan sogar 100 %.
Ich kenne das Konzept von V2G schon lange. Ich wollte mit der Rechnung zeigen, dass genügend Zyklen für eine andere Nutzung übrig bleiben.
Nur wenn ich es erlaube. Schliesslich ist die primäre Nutzung das Fahren. Und wenn die Batterie leer gesaugt wurde dann habe ich dann vielleicht nicht die nötige Reichweite.
Warum soll ich alle 20 km halten wenn ich eine Strecke von 100 km fahren muss. Das wäre Zeitverschwendung. Elektrofahrzeuge setzen sich nur dann in der Breite durch wenn sie eine ausreichende Reichweite haben um die überwiegende Zahl der Strecken in einem Schwung zu fahren. Ich denke, dass die Schallmauer bei den meisten Leuten eher bei einer Reichweite von 200 km liegen wird, als bei 20 km.
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