Elektroautos als Energiepuffer - Infrastruktur

Christoph Müller schrieb:


So ist es. Egal ob für den Einzelnen nur angenommen oder real.
Der Punkt für Ladestation kann auf einem anderen Weg gelöst werden. Derzeit sind die Innenstädte zugeparkt. Eigentlich ein unhaltbarer Zustand. Gelöst werden könnte das durch Parkhäuser vor den Städten. In den Städten wird nur Lastverkehr zum Laden/Beladen zugelassen selbstverständlich auch für Handwerker mit Nachweis. In Parkhäusern lassen sich Ladestation "leicht" installieren, diese sogar gegen Vandalismus sichern.
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Am Sat, 30 Jan 2010 11:35:26 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

Es wird gleichzeitig geklagt dass Einkaufszentren vor den Orten den Innenstädte die Kunden wegnehmen.
Alles zusammen wird man nicht haben können.
So richtig viele Gründe für die Innenstadt gibt es auch nicht mehr, diese unseligen Ketten sind ohnehin überall dieselben und der Rest gibt auf wenn er es nicht schon hat.
Lutz
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Lutz Schulze schrieb:

Es geht aber: http://www.mila.ch/autofrei/orte.html http://www.autofrei-wohnen.de/Projekte-Urlaub.html
-- mfg hdw
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Am Sat, 30 Jan 2010 13:23:35 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

Gehen geht alles. Ob aber alle Konsequenzen so willkommen sind ist die Frage.
Lutz
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Moin,
Lutz Schulze wrote:

Es wäre ja schon mal ein Fortschritt, wenn man _alle_ Konsequenzen überhaupt überdenken würde. Beim Bau von Einkaufszentren am Stadtrand oder der Planung gigantischer Wohnsilos oder vielem anderen tut man das ja üblicherweise nicht im geringsten. Und schon garnicht wird an die Konsequenzen der Konsequenzen gedacht, also z.B. wie werden sich die Anforderungen ans Transportsystem verändern, wenn dieses sich verändert und in der Folge sich das Wirtschaftssystem verändert?.
CU Rollo
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Horst-D.Winzler schrieb:

Per Schiene wäre das Problem gut lösbar. Vgl. http://www.astrail.de/railtaxibilder.htm
Was wird die Bahn machen, wenn Prof. Stiller von der Uni Karlsruhe recht hat, dass spätestens in 20...30 Jahren autonome Fahrzeuge alltagstauglich sind? Das gilt auch für den Gütertransport.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten.

Dieser Punkt wird sich mit autonomen Fahrzeugen von selbst erledigen. Ein solches Fahrzeug zu mieten dürfte dann ganz ähnlich laufen wie heute mit den üblichen Viel-Auf-Einmal-Verkehrsmitteln wie Bus, Tram, U-Bahn... Nur eben ohne Fahrplan und direkt von überall nach überall. Unter diesen Umständen wird man es sich vor allem Stadtbewohner zweimal überlegen, ob man sich überhaupt ein eigenes Gefährt kauft.

Ist natürlich auch möglich. Auch eine Mischung aus beidem.
--
Servus
Christoph Müller
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Fri, 22 Jan 2010 06:33:12 +0100, Emil Naepflein:

Im realen Betrieb eines Fahrzeugs in der Hand eines Laien? Quelle?
Andreas
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On Sun, 24 Jan 2010 22:34:27 +0100, Andreas Oehler

Laut Spezifikation der Hersteller. Da es noch keine Elektrofahrzeuge in Masse gibt, die dazu noch mehrer 100.000 km gefahren sein müssen um diese Zahl der Zyklen zu erreichen gibt es dazu noch keine Erfahrungen.
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Mon, 25 Jan 2010 07:39:07 +0100, Emil Naepflein:

Sprich: Die 4000 Zyklen sind das im Labor erreichbare.
Andreas
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Andreas Oehler schrieb:

Hallo,
womöglich auch nur an einzelnen Zellen und nicht an einem kompletten einbaufertigen Akkublock für ein Elektroauto.
Bye
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Helmut Hullen schrieb:

Hallo,
die Idee kann nur dann wirklich attraktiv sein wenn der Verschleiß des Akkus durch diese Energiepufferung deutlich weniger pro gepufferter kWh kostet als die gepufferte Energie zu Spitzenlastzeiten wert ist. Andernfalls würde ja der Besitzer des Elektroautos die Pufferwirkung sehr teuer dadurch bezahlen das er sich früher einen neuen teuren Akku einbauen lassen muss als wenn er nur denn normalen Fahr- und Ladebetrieb mit dem Akku durchgeführt hätte.
Bye
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Hallo, Uwe,
Du meintest am 21.01.10:

Einfach mal angenommen, das sei gegeben: wie ist es dann mit der Infrastruktur?
Viele Gruesse! Helmut
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Uwe Hercksen schrieb:

Das halte ich aktuell für das größte Problem mit dieser Technik.
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Nicht alles, was auf den ersten Blick sinnvoll aussieht ist in der Praxis auch tatsächlich sinnvoll realisierbar. Ein gutes Beispiel sind die Nachtspeicheröfen, die ab Ende der 70er propagiert wurden. Es hat schlicht und ergreifend einfach nicht den gewünschten Nutzen gebracht. Deshalb gibt es die Dinger (fast) nicht mehr.
Ich glaube, dass es unmöglich ist, Millionen von KfZ Besitzer dazu zu bringen, ihr Nutzungsverhalten an die Bedürfnisse des Stromnetzes anzupassen.
In der Praxis sieht es doch so aus: Wenn jemand sein Auto an die Steckdose anschließe und den Akku damit zur Stabilisierung des Netzes zur Verfügung stellt, muss er davon einen Nutzen haben, sonst macht er das nicht. Beträgt dieser Nutzen lediglich wenige Euros pro Tag, summiert sich das übers Jahr zwar auf, aber wenn es auch nur mit einem geringen Mehraufwand verbunden ist, findet es aus Bequemlichkeit einfach nicht statt.
Genau dieselbe Bequemlichkeit, wegen der die meisten Menschen die paar km zur Arbeit oder zum Einkaufen eben nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Auto zurücklegen.
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Stefan Brröring schrieb:

Das halte ich für ein eher kleineres Problem. Der Kiste werden ganz einfach irgendwelche Vorgaben gemacht wie z.B. mindestens 60% Restladung müssen im Akku bleiben. Den Rest kann das Energiemanagement an Bord automatisch erledigen, wenn es die richtigen Daten serviert bekommt. ASTROHS würde sowas z.B. machen.
--
Servus
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Christoph Müller schrieb:

Du kannst davon ausgehen, das ein normaler Starterakku nach einem Jahr Gebrauch nur noch 80% seiner Nennkapazität aufweist. Diese Betrag senkt sich je nach Behandlung rapide. Kommen dann noch Wintertemperaturen hinzu, langt es oft nicht mal mehr zum Starten. Um in deinem Sinn nennenswerte Ergebnisse erzielen zu können, müßte dem Autofahrer erhebliche Mehrkosten aufgebürdet werden. Nur dazu zwingen, wirst du die Autofahrer wohl kaum.
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horst-d.winzler schrieb:

Zwingen werde ich sowieso niemanden, weil das eine äußerst schlechte Geschäftsgrundlage darstellt. Solches Geschäftsgebaren zeigen Andere. Wenn Chefe seiner Kiste 60% Restladung vorschreibt und er kriegt wg. seines betagten Akkus oder der niedrigen Temperatur nur noch 40% rein - dann wird eben überhaupt nicht mehr eingespeist. Einfach, weil die von Chefe vorgeschriebenen mehr als 60% Ladung nicht eingehalten werden können. Außerdem wird Chefe seiner Kiste sagen, dass jeder Ladezyklus wg. des Verschleißes alleine schon soundsoviel Geld kostet. Daraus lässt sich dann zusammen mit der zur Verfügung stehenden Einspeiseenergie ein Strompreis errechnen, der mindestens gegeben sein muss, um ins Netz einzuspeisen.
Dem Autofahrer müssen also überhaupt keine Mehrkosten aufgebürdet werden. Er bzw. sein programmierter Automat wird aufgrund der Rahmenbedingungen selbst entscheiden, ab wann es sinnvoll ist, Strom ins Netz einzuspeisen. Diese Wirtschaftlichkeitsberechnung, die vor jeder Einspeisung gemacht wird, wird in Summe auch die Frage beantworten, ob man sich die dafür nötige Einspeisetechnik überhaupt leisten will oder nicht. Wenn solche Engpässe nur 5 mal im Jahr für je 3 Minuten vorkommen, dann muss der Strom schon verdammt teuer werden, damit man sich trotzdem Einspeisetechnik im 1000-Euro-Bereich besorgt. Hat man allerdings ohnehin solche Technik im Haus, weil man z.B. mit Wind-, Wasser, oder speicherbaren Energien rummacht, reicht vielleicht schon eine einfache Leitung zum Wechselrichter und schon schaut die ganze Amortisationsrechnung gleich ganz anders aus. Es ist nun mal so, dass man nicht überall die gleichen Verhältnisse hat.
--
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Das sind alles theoretische Überlegungen. Die Praxis sieht wahrscheinlich ganz anders aus. Ich glaube jedenfalls nicht an diese dezzentrale Speicherung in den Akkus von Elektroautos.
Dann schon eher an große Speicherseen. Die sind auf jeden Fall billiger und haltbarer als Akkus.
Gruß
Stefan DF9BI
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Stefan schrieb:

Die Stromversorger engagieren sich in Sachen Elektromobilität - warum wohl? Nur wegen des zusätzlichen Absatzes?

Die Speicherseen sind vor allem dezentral und an die Verbraucher über Höchstspannungsleitungen angebunden, während die Fahrzeuge mitten in den Niederspannungsnetzen stehen und dort angeschlossen sind, insofern man man das eine tun und das andere nicht lassen.
Es ist auch eine Frage der zeitlichen Reichweite: Ein geflutetes Alpental als zentraler europäischer Speicher könnte ein Saisonspeicher sein, also Sommersonne für den Winter bevorraten, hätte aber wegen der beschränkten Leitungskapazität vielleicht eher das Betriebsverhalten eines Grundlastkraftwerks, während die Fahrzeugakkus nur für ein paar Stunden reichen, aber große Spitzenleistungen bereitstellen könnten, und zwar direkt vor Ort am Verbrauchsschwerpunkt: Das Stahlwerk schmilzt seinen Stahl dann mit dem Strom der Fahrzeuge seiner Mitarbeiter, die draußen parken, überspitzt ausgedrückt.
Gruß aus Bremen Ralf
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R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Am Thu, 21 Jan 2010 22:03:23 +0100 schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Andere grosse Unternehmen haben auch schon Milliarden für UMTS-Lizenzen ausgegeben. Nicht jede Handlung ist rational zu begründen.
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