Elektroautos als Energiepuffer - Infrastruktur

On Fri, 22 Jan 2010 13:54:35 -0800 (PST), Martin Kobil


Genau diejenigen die eine Solaranlage auf dem eigenen Dach haben, haben auch kein Problem mit der Ladeinfrastruktur. Die meisten dürften heute schon eine Steckdose in ihrer Garage haben.

Viele Unternehmen werden Anlagen auf ihre Dächer bauen, da sie heute weit mehr als die 10 ct/kWh bezahlen müssen. Der Markt wird explodieren.

Das nützt aber auch nur im Sommer was. Im Winter kommt zu wenig Strom von der Anlage. Allerdings wird dann der Nutzungsgrad dort nahe bei 100 % liegen.

Das wird sicher noch einige zeit dauern. Da die Anlagen die das bewerkstelligen können auch was kosten.

Da sehe ich eine hohe Synergie.
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Man darf natrlich nicht den Anspruch haben 100% der Energie fr die Raumheizung damit zu erzeugen. Aber fr den Sommer und die bergangszeit reicht der Solarstrom vollstndig fr Heizung- und Warmwasser aus, jetzt im Winter dient er als Untersttzung. Selbst an dem trben, nebligen Januartag heute jetzt konkret um 11:45 Uhr hat meine PV Anlage eine Einspeiseleistung von 1200 Watt. Wenn ich jetzt eine Wrmepumpe mit vielleicht 1,5 kW Aufnahmeleistung htte, wren schon 75% durch PV abgedeckt.
Vor der Anschaffung meiner PV Anlage habe ich mittels realer Ertragsdaten einer vergleichbaren Dachausrichtung aus meiner Gegend http://www.solarlog-home.de und dem monatlichen l-Verbrauchs meines Hauses die Solarstromabdeckung fr eine Wrmepumpe berschlagen. Ich bin bers Gesamtjahr gerechnet auf ber 60% gekommen. Selbst wenn dabei in der der Praxis nur 40% herauskommen wrden, wre es schon eine enorme Einsparung.
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Martin Kobil schrieb:

651 kW Solareinspeisung Nachts halb zwölf ist schon erstaunlich.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 24.01.2010 23:37, schrieb Rolf Bombach:

Da kannste mal sehen wie gut die Anlagen mittlerweile sind :-(
Butzo
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Rolf Bombach schrieb:

Mondstrom?
-- mfg hdw
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Am Mon, 25 Jan 2010 05:50:48 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

Strassenlaternen, sicher solar gespeist.
Lutz
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Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
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Horst-D.Winzler schrieb:

Wahrscheinlich. Werden ja auch Mondpreise für die Einspeisung gezahlt.
--
mfg Rolf Bombach

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Ganz sicher nicht.

Der AG darf den Strom gar nicht an seine Mitarbeiter verschenken (das wäre ein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil), also verkauft er ihn zwangsläufig an diese, oder, was dem gleichkommt, an den Netzbetreiber, und das ist beides mit Sicherheit keine Eigennutzung. Zudem wird der Unternehmer der Sonne nicht verbieten können, auch an Sonn- und Feiertagen zu scheinen, und ihr andererseits auch nicht vorschreiben können, an jedem Arbeitstag die Akkus zu laden. Folglich ist die Einspeisung ins Netz und der Bezug daraus ein ganz zwangsläufiger Vorgang - Solartankstellen sind PR-mäßige Augenwischerei und haben wenig mit der Realität zu tun. Die Module sind nicht zur Bedarfsdeckung, sondern fürs Unternehmensimage.

Weil die Nachfrage wegen der Weltwirtschaftskrise eingebrochen ist. Was zeigt, daß die Subventionsritter bei den Herstellern und vor allem beim installierenden Handwerk (übrigens die einzigen, die von dem PV-Wahn profitieren, und natürlich auch diejenigen, für die den Stromkunden die Subventionen abgemolken werden: Wenn es um die Umwelt ginge, dann gehörten die blauen Platten schließlich dahin, wo die Sonne scheint, aber der deutsche Stromkunde soll deutsche und nicht griechische Handwerker subventionieren) bisher gnadenlos abgezockt haben, denn sonst wäre dieser Preisrückgang nicht möglich gewesen.

Wieviel hätte die Volkswirtschaft wohl an Wohlstandsverlust eingespart, wenn von vornherein keine überhöhten Subventionen gezahlt worden wären?

Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen...

Die Stromkunden werden noch mehr gemolken?

Der Gesetzgeber wird schon noch rechtzeitig zur Vernunft kommen. Sonst müssen eben die Gerichte diesen Wahnsinn abstellen.

Und Freibier für alle gibt es auch? War da nicht noch was mit einem free lunch bei den Ökonomen?

Die Kraftstoffkosten sind bei PKW übrigens vernachlässigbar gering gegenüber den Gesamtkosten. Was die ach so teuren Akkus angeht: Deren Besitzer haben natürlich ein wirtschaftliches Interesse daran, die mögliche Zyklenzahl in möglichst kurzer Zeit abzureiten, weil das den Fixkostenanteil senkt. Sie werden also jede Gelegenheit zur Netzrückspeisung nutzen, solange nur die gezahlte Mehrvergütung höher als die anteilige Akkuabnutzung ist. Im Idealfall holen sie sich mehrmals jährlich einen neuen Traktionsakku.

Falls der überhaupt aufgenommen wurde und dann noch läuft. Aber die Reichwerderechnung dürfte jedenfalls platzen.

Wo ist der Unterschied gegenüber anderen Investitionen in Produktivkapital, das dann evtl. auch noch aus sich heraus rentabel ist?
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Vielleicht ist meine umgangssprachliche Wortwahl in einer fachlichen NG etwas ungnstig. Mein VNB tituliert die bis Ende 2008 einzig mgliche Einspeiseart fr Solarstrom als "Volleinspeisung" und die ab Anfang 2009 zustzlich zur Auswahl stehende Einspeiseart mit Stromeigennutzung als "berschueinspeisung". Und nach dem EEG 2009 kann man bei PV Anlagen bis ungefhr 30 kWp bei der berschueinspeisung den selbsterzeugten Strom selbst nutzen bzw. ihn an Dritte verkaufen und den Rest ins Stromnetz einspeisen.

Energetisch kommt Selbstnutzung bzw. Verkauf an Dritte der Einspeisung ins Stromnetz gleich, finanziell soll Ersteres im neuen EEG aber um rund 10 Cent/kWh lukrativer sein.
Natrlich geht die berschueinspeisung zu Lasten des Stromanbieters und des VNB. Denn der selbstgenutzte bzw. an Dritte verkaufte Strom fehlt beim Umsatz und irgendwelche fiktiven Stromdurchleitungsgebhren fallen dabei auch nicht an, denn dieser Strom verlsst das private Hausnetz ja gar nicht.

Natrlich, nur - wie gesagt - bei berschueinspeisung luft im Gegensatz zur Volleinspeisung der selbstgenutzte bzw. an Dritte verkaufte Strom nicht mehr ber Stromanbieter und VNB.

Eben nicht, siehe oben! Wie gesagt, der PV Strom wird einen Preisvorteil von rund 10 Cent/kWh im Vergleich zum Strom aus dem Netz haben.

Meiner Meinungt ist das Gegenteil der Fall. Bisher mussten die Stromkunden durch die Umlagefinanzierung die Differenz zwischen Einspeisevergtung und den Marktpreis bezahlen. Beim selbstverwerteten Strom drfte das nur noch die Differenz zwischen der Einspeisevergtung und den ca. 10 Cent nach dem geplanten, neuen EEG sein.
Diese Regelung drfte voll zu Lasten der Stromanbieter und der Netzbetreiber gehen.
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Kobil schrieb:

Was heißt in diesem Zusammenhang "energetisch"? Solarstrom substituiert stets andere Arten der Stromerzeugung.

Wozu auch immer das gut sein soll.

Und die holen es sich von ihren Kunden wieder.

Das ist bei einer "Volleinspeisung" nicht anders: Da bekommt der Einspeiser irgendwas (z. B. 50 ct/kWh, je nach Situation zum Errichtungszeitpunkt) für den gesamten erzeugten Strom und kann dann just denselben für 20 ct/kWh vom Lieferanten zurückkaufen - netto könnte dabei die tatsächliche Einspeisung die ganze Zeit über negativ sein. Das ist eine reine Verrechnungssfrage.

Und was soll das heißen?

Du verwechselst ständig die volkswirtschaftliche und die betriebswirtschaftliche Betrachtung. Der Strom kostet weiterhin 30-50 ct/kWh netto an Gestehungskosten gegenüber ca. 10 ct/kWh konventionell erzeugten Stroms im Niederspannungsnetz. Die Differenz plus einen deftigen Aufschlag erhält der Betreiber aus Subventionen. Daß das das Eigentumsrecht der Nettozahler verletzt, dürfte kaum in Frage stehen.

Wie geschieht diese wundersame Geldvermehrung?

Die Versorger können diese Aufwendungen nicht als Kosten in der Tarifgenehmigung geltend machen, sie werden sie auch am Markt nicht in die Preise entsprechend kalkulieren? Du hast ganz offensichtlich eine sehr egoistisch interessegeleitete Sicht der Dinge.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Martin Kobil schrieb:

Hallo,
allerdings könnte ein Solarwärmekollektor deutlich sinnvoller sein als ein elektrischer Warmwasserbereiter der mit Sonnenzellen gespeist wird.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Könnte. Vielleicht. Automatischer Stromhandel und jeder kann sich seine eigene konkrete Wirtschaftlichkeit mit jeder denkbaren Technik ausrechnen.
--
Servus
Christoph Müller
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On Mon, 25 Jan 2010 13:39:33 +0100, Uwe Hercksen

In welcher Hinsicht sinnvoller?
Ein typischer Solarkollektor kostet wohl pro qm Fläche etwa 300 ¤. Der Ertrag pro Jahr beträgt dann irgendwas im Bereich von 400 kWh/qm/a. D.h., die Kosten betragen etwa 75 ct/kWh/a.
Eine PV-Modul kostet derzeit etwa 2.000 ¤/kWp und hat dann einen Ertrag von etwa 1.000 kWh/kWp/a. D.h., die Kosten betragen etwa 2 ¤/kWh/a.
Auf den ersten Blick sieht das erstmal günstiger für den Solarkollektor aus, aber wenn man ein paar andere Kriterien betrachtet sieht das Bild doch etwas anders aus.
Die Auslegung des Solarkollektors ist in der Regel so, dass es zumindest in der Sommerzeit teilweise zu deutlichen Überschüssen kommt. Diese Überschüsse gehen schlicht verloren. Bei PV können dagegen die Überschüsse nicht nur für den sonstigen Eigenverbrauch genutzt, sondern auch ins Stromnetz eingespeist werden. In der Winterzeit kann der Solarkollektor nur einen sehr kleinen Beitrag leisten weil die Temperatur einfach nicht hoch genug wird um den Speicher wesentlich zu erwärmen. PV liefert dagegen auch noch in der Winterzeit Erträge, die über die Wärmepumpe genutzt werden können.
Die Lebensdauer von Solarkollektoren liegt zwar mittlerweile auch im Bereich von 20 Jahren, bei PV rechnet man jedoch noch mit einer deutlich höheren Lebensdauer.
Bezeiht man jetzt ncoh ein, dass mit einer Wärmepumpe man nur 1/3 der Energie zur Bereitstellung der Wärme benötigt, dann sieht man dass die Kombination PV/WP heute schon annähernd gleichziehen kann, wenn nicht sogar besser dasteht.
Wenn man also sein Haus sowieso mit einer WP beheizt dann würde ich das Dach eher voll PV packen als noch extra eine thermische Solaranlage zu installieren. Wegen der Fördersituation würde sich das wohl auch rechnen.
Wenn man eine andere Heizung hat dann ist allerdings der thermische Solarkolektor als Ergänzung durchaus praktikabel. Ob er sich rechnet ist aber nicht unbedingt gegeben.
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Emil Naepflein schrieb:

Das geht solange das nur wenige machen. Der Nachteil von PV ist das hohe Peak-zu-Band-Verhältnis von etwa 10:1.
--
mfg Rolf Bombach

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On Sat, 30 Jan 2010 19:38:49 +0100, Rolf Bombach

Dies wird aber auch zu einem Vorteil dadurch dass das tägliche Peak bei der Erzeugung mit dem Peak im Verbrauch zusammentrifft. Und solange man keine Vollversorgung erzielen will ist das Verhältnis erstmal ohne Bedeutung.
Die intermittierenden regenerativen Energien werden in ihrer Erzeugung immer aus dem völlig falschen Blickwinkel betrachtet. Es geht doch insgesamt in der Stromerzeugung darum für den nächsten Tag für jede Viertelstunde die Erzeugung mit dem Verbrauch in Einklang zu bringen. Dazu meldet jeder Stromerzeuger welche Leistung er für jede Viertelstunde am nächsten Tag bereitstellen kann. Dies machen herkömmliche Stromerzeuger in Kenntnis des Zustands ihrer Anlage, es können aber auch die intermittierenden Erzeuger wie Wind und Solar machen. Dazu gibt es mittlerweile sehr genaue Prognosen. Es ist nichts Besonderes, dass manche Stromerzeuger ihre Leistung nicht zu jeder Zeit anbieten, sondern die Normalität. Und wenn ein Stromerzeuger heute mal keinen Strom anbietet, dann kommt ein anderer Erzeuger zum Zuge.
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Helmut Hullen schrieb:

Vermutlich funktioniert solch ein Entwurf nur mit Elektroautos (60V Batterien) die ohnehin an der Steckdose hngen. Wenn man sich die voll geparkten Innenstdte ansieht, knnte ohnehin der Gedanke nach Parkhusern kommen. Denn so kanns eigentlich nicht weiter gehen. Zumal nichtmal mehr Rettungswagen und Feuerwehr problemlos zu Brnden in Innenstdten gelangen. Ich denke, das auch die Lebensqualitt in den Innenstdten ohne alles zu parkenden Autos, steigen wrde.

Und diese Lawine bewegt sich in der Regel morgens und am Feierabend. Das lt den Gedanken aufkommen, Bebauungsplne grundstzlich dahingehend zu ndern, das es reine Wohngebiete nicht mehr geben darf. Heutige Unternehmen erzeugen so gut wie keinen nennenswerten Herstellungslrm wie noch zu Zeiten von Schwerindustrien. Durch eine dann wnschenswerte Durchmischung knnten die Wege zur Arbeitsstelle zuknftig zu Fu erledigt werden. Was in gesundheitlicher Sicht nicht zu unterschtzen wre. Auch knnten sich Einzelhandelsgeschfte wieder rentieren. Die Einsparung von Primrenergie drfte durchaus nennenswert sein.
-- mfg hdw
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Helmut Hullen schrieb:

Keine Ahnung, wie das in DE so ist. Ich hab dort eigentlich noch nie einen Parkplatz entlang der Strasse gefunden. In CH gehört das auch zu den bedrohten Spezies, praktisch ausgestorben. Je nach Stadt/Gemeinde darfst du auch nur ein Auto besitzen, wenn du einen Parkplatz nachweisen kannst. ...

Die Bilanz ist ja das einfache und das entscheidende: Sie ist negativ. Immer. Keine Ahnung, was man so für eine jährliche Fahrleistung einplant und wie gross denn nun wirklich der Wirkungsgrad eines E-Mobils ist, so 1 kW Durchschnittsleistung kann schon zusammenkommen.
Eine mittelprächtige Durchseuchung mit E-Mobilen in DE würde ich jetzt mal auf 20 Mio Stück veranschlagen. Damit würden 20 GW im Privatverkehr versickern. Das ist mehr als der Stromverbrauch der privaten Haushalte.
Würden die jetzt die einstündige Schnellladung einschalten, bräuchte das 200 GW. Das wär dann drei mal die momentan totale Produktion.
Schlussfolgerung: - Geht ohne Lastmanagement gar nicht. - Beliebige Mengen erneuerbarer Energien können aufgesaugt werden. Auch bei totaler Osnabrückisierung der Republik mit PV. - Momentanes Hauptproblem wäre die Bereitstellung der elektrischen Energie. Da nützt mögliche Rückspeisung wenig.
Mir ist schon klar, dass sich Leute, die meinen, die Welt liesse sich durch rundgesteuerten Lastabwurf von Kühlschränken retten, diese Zahlen nicht ansehen.
BTW, was irgendwie nie so richtig angesprochen wird: Woher kommt eigentlich die benötigte Blindleistung? Bei all den Zweidraht-Einspeisern? Wird auch nett unter den Teppich gekehrt. http://www.optoiq.com/index/display/article-display/4985038539/articles/Photovoltaics-World/boscomponents/inverters/2009/10/how-pv_grid-tie_inverters.html (Sorry falls Umbruch, wie stell ich das ab?, abgesehen von...) http://tinyurl.com/y8knamd
Kurz: Meine Walzstrasse oder mein Protonenbeschleuniger brauchen 10 MW plus 1 MW blind. Runrum stehen Häuser mit PV, zusammen 10 MW. Wird irgendwann interessant, was Blindleistung vom EVU dann kosten wird.
--
mfg Rolf Bombach

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On Sun, 24 Jan 2010 23:28:33 +0100, Rolf Bombach

Rechne doch mal mit der durchschnittlichen Fahrleistung von 10.000 km/Jahr, einem Verbrauch von 20 kWh/100 km, und einer Zahl von 20 Millionen Fahrzeugen.
100 * 20 kWh * 20.000.000 / 8.760 h = 457 MW Durchschnittsleistung
Da hast Du Dich wohl etwas verschätzt.

Das ist statistisch sehr unwahrscheinlich.

Es geht ohne Lastmanagement, aber es wird bei einer großen Zahl von Fahrzeugen sinnvoll sein eines zu haben.

20 Mio Fahrzeuge können mit eine 30 kWh Speicher rund 600 GWh aufnehmen. Heute werden bei einer durchschnittlichen Produktionsleistung von 50 GW rund 1.200 GWh täglich produziert.

Es gibt kein Problem der Bereitstellung. Im Durchschnitt würden 20 Mio Elektrofahrzeuge nur etwa 547 MW * 24 h = 13 GWh aufnehmen. Das ist etwas mehr als 1 % des täglich produzierten Stroms.

Die sehen sich die Zahlen nicht nur an sondern rechnen sie sogar aus.

Die Blindleistung kann auch problemlos die PV mit ihren Wechselrichtern erzeugen. Wenn die Netzbetreiber das möchten müssen sie halt dafür auch bezahlen.
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Emil Naepflein schrieb:

Hallo,
das hast Du Dich offenbar um den Faktor 10 vertan, es kommen 4,57 GW heraus, also noch mal von vorn.
Bye
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Nur eine Bemerkung Elektrisch fahren wird sicher gehen - wann und wie auch immer. Nur wie wird das mit der Heizung sein? Elektrisch sicher nicht, Verlustwrme fllt auch nicht nennenswert an, also wird man so was hnliches brauchen wie die heutigen Webasto und Konsorten - mit fossilem oder sythetisierten Kohlenwasserstoffe, vulgo flssig oder Gas. Wer sich noch erinnert: Die frhen Ackutriebwagen der Bahn ( Bauform Krokodil) hatten von auen befeuerte Braumkohlenbrikettfen. Ginge ja auch beim E-Mobil, im Winter 1 Stundfe vorheizen mit Holzpellets ??. Schon bei den modernen Sparmobilen mit modernen Dieselmotoren mu man im Winter mit knstlichen Tricks (elektrische Zusatzheizungen o..) arbeiten, sonst bekommt man in vernnftigen Zeiten die Frontscheiben nicht frei. Und bei einem weitverbreiteten Diesel fhrt man im Winter immer einen Gang niedriger um selbst auf der Autobahn nicht zu frieren. henryunsen
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