Grosse Energiediskussion



Ich kenne einige sehr sehr alte Computer, die täglich in Betrieb sind. Sie steuern Stanz- oder Fräsmaschinen und werden so lange benutzt, wie es geht. Die Anpassung neuer Hardware an uralte Maschinen macht keinen Sinn, die Datenträger passen nicht in moderne Hardware. In den ach so modernen PC passen weder ältere Disketten, noch Steckkarten mit ISA-Bus, wobei der ISA-Bus noch eher modern ist...
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Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Ich tausche Computer aus, wenn sie kaputtgehen und nicht mehr (kostengünstig) repariert werden können, ansonsten nicht. In Betrieben wäre das von Dir beschriebene Vorgehen noch viel unvernünftiger als im Privatbereich. Wenn eine Produktion daran hängt, dass ein bestimmter Rechner in einer bestimmten Konfiguration eine bestimmte Aufgabe erfüllt, dann ist ein Austausch auf einen vermeintlich "moderneren" Rechner das Letzte was die brauchen, denn dann besteht die Gefahr dass die Produktion stillsteht.

Das ist allerdings ein entscheidender Unterschied.

Das muss aber nicht an mir liegen.

Du hast es falsch verstanden. Ich plädiere gegen die Schließung funktionierender Kraftwerke. Es geht im Moment nicht um das Für und Wider einer bestimmten Technologie, das Thema ist mir komplett togal. Es geht um die Vernichtung als solche.

Ich hab es eigentlich deutlich genug erklärt: "Angebot und Nachfrage" sind Begriffe aus der Markttheorie, da gibt es das hypsche Bild mit den mehreren Anbietern und den mehreren Kunden. Die Stromwirtschaft ist in diesem Sinne kein Markt, denn es gibt faktisch nur einen Anbieter, ein System. Die Begrifflichkeiten aus der Markttheorie sind daher nicht anwendbar.

Ja
Das muss aber nicht an mir liegen.

Für alle Deutschen.

Das ist was das Wort bedeutet.

Nein. Es geht nicht um die Technologie, sondern um die Tatsache dass überhaupt Investitionen vernichtet werden. Dass sie nach aktueller Mainstream-Indeologie ausgerechnet durch die ineffizientesten unter den derzeit verfügbaren Technologien ersetzt werden sollen, kritisiere ich zwar auch, das ist aber ein zweites Thema das zum ersten lediglich erschwerend hinzukommt. Ich würde die Vernichtsungspolitik auch dann ablehnen, wenn als Ersatz ausschließlich kostengünstige Kohlekraftwerke geplant wären.

Das ist nicht meine Aussage, sondern: Ich halte Ideologie und Wirtschaftlichkeit für einen Widerspruch. Das gilt allerdings auch für Öko-Ideologie. Die ist im Moment am Drücker, und das ist ein Problem.

Die Herleitungen kannst du eigentlich kaum überlesen haben.
--
Tank nur das gute Super rein

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Am 16.05.2011 21:51, schrieb Wolfgang Schwanke:

Vielleicht kennst du das "richtige Leben" nicht. Profis benutzen häufig spezielle Software für ihr Metier. Dafür gibt's immer wieder Updates. Mit jedem Update steigen die Anforderungen an den Computer. Was bislang in Ruckzuck ging, dauert auf einmal "ewig", womit das Arbeiten keinen Spaß mehr macht. Auch wenn auf einmal Dinge gehen, die früher nicht möglich waren. Frag' z.B. mal einen ganz normalen Hausarzt. Der wird dir auch noch erzählen, welche statistischen Auswertungen wg. der immer besser werdenden Rechenleistung auf einmal angefordert werden und was deswegen plötzlich alles zu dokumentieren ist... Probier' sowas mal auf einem alten 8-Bit-Computer. Du wirst von Glück reden können, wenn die heute notwendige Software darauf überhaupt noch läuft.

Wie beschrieben - ich habe GANZ andere REALE Erfahrungen gemacht.

Du schreibst hier von der Embedded World. Also von Computern, die fester Bestandteil einer (teuren) Maschine, eines Scanners, Druckers oder sonst was sind. Deren Software ist meistens nicht besonders updategetriggert. Je nach dem, worum es geht, gibt's da im Produktzyklus vielleicht 2, 3 oder auch mal 10 Updates. Aber diese werden dann immer ganz gezielt auf die verbauten Computer abgestimmt und sie werden gerne auch recht hardwarenah betrieben, so dass ein Austausch gegen einen beliebigen Computer eine riskante Angelegenheit wird.
Das Problem der Nichtaustauschbarkeit der Stromerzeuger haben wir im Netz allerdings NICHT.

Ich plädiere für die Abschaltung nicht mehr zeitgemäßer Anlagen. Oder willst du deinem Hausarzt erklären, dass er sein Arztprogramm noch auf seiner alten CP/M-Kiste laufen lassen muss, weil dieser evtl. noch immer funktionert? Er wird dir sicher was dazu erzählen...

Genau so sehe ich das auch.

Genau DAS ist das Problem. Mit einem automatischen bilateralen Stromhandelssystem für alle (ASTROHS) gäb's allerdings rund 40 Millionen alleine in Deutschland.

Durchaus sind sie anwendbar. Jedenfalls dann, wenn man den Markt endlich wieder zum Funktionieren gebracht hat. Mit ASTROHS sollte das der Fall sein.

Du solltest dich zum Thema schlauer machen.

Meine Heizung muss ich trotzdem bezahlen. Mit einem Micro-BHKW aus Massenproduktion und mit ASTROHS könnte ich per geschickter Stromproduktion zu den richtigen Zeiten vermutlich meine ganzen Brennstoffkosten wieder einspielen. Vielleicht auch etwa mehr. Das wäre dann für mich profitabler als die jetzige getrennte Lösung. Trotz meiner deutschen Staatsbürgerschaft.

Das Bessere ist des Guten Feind. Ist nichts Neues. Deshalb werden schon immer Investitionen vernichtet. Auch in Friedenszeiten.
Jetzt haben wir z.B. das Problem der riesigen Stromöfen auf der Grünen Wiese, die man nicht mal dann abschalten kann, wenn genug Wind ansteht. Man dreht eher die Windräder aus dem Wind als die Stromöfen abzustellen, die einfach viel zu groß und deshalb viel zu träge sind. Seit man um die Umweltbelastung durch Brennstoffe weiß, sollte solches Verhalten eigentlich der Vergangenheit angehören. Es passt nicht mehr in unsere Zeit. Es bringt unnötige, leicht vermeidbare Belastungen mit sich.
Du meinst allerdings, dass wir diese Belastungen aufrecht erhalten müssen, weil diese Anlagen mit großen Investitionen errichtet wurden und sie noch nicht kaputt sind. ... -> Arztprogramm auf 8-Bit-Computer... Passt auch nicht mehr in die aktuelle Zeit.

ist in erster Linie ein Märchen.

Mit Behauptungen was herleiten zu wollen, funktioniert i.d.R. nicht. Fakten sind schon auch von Bedeutung.
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Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Warum? Wenn die Kiste genau das macht, was der Doc von ihr verlangt....? Für den Kraftwerksbereich: bitte definiere "nicht mehr zeitgemäß".

Könntest Du bitte diese unsägliche Werbung unterlassen? Oder hast Du es wirklich nötig, weil sich das Produkt nicht am Markt durchsetzen kann?
Jörg
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Am 17.05.2011 19:30, schrieb Joerg Bradel:

Das ist es ja eben. Das tut sie NICHT, weil sie es nicht kann.

Schnelles hoch- und runterfahren bei gleichzeitig wirtschaftlichem Betrieb können diesen alten trägen Kisten nicht. Sie kommen trotz Wettervorhersage über mehrere Tage nicht mit. Im Rahmen der verstärkten Nutzung regenerativer Energien ist solche Trägheit nicht mehr zeitgemäß.

Definiere "Werbung" und erkläre, was dir im konkreten Fall nicht gefällt.
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Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Woher weisst Du das? Oder nimmst Du es nur an? Ich habe z.B. einen PIII mit einer DLD 6.x von 1998 im Netz. Die Kiste ist hornalt, macht aber genau das, was ich von ihr erwarte.

Was hat die Wettervorhersage mit dem Betrieb von konventionellen Kraftwerken zu tun? Das Problem liegt doch eher bei den Regenerativen. Die haben ein Problem mit der Wettervorhersage. Dazu kommt, dass sie nicht regel- fähig sind (PV überhaupt nicht, Wind nur über §13(2)EnWG). Diese Anlagen tragen also zur Regelung des Netzes wenig bis über- haupt nichts bei. Im Gegenteil: bei einem elektrischen Fehler im Netz, wie er jederzeit vorkommen kann und als normales Betriebs- ereignis gilt, schalten sich diese Anlagen auf Grund des Spannungs- einbruchs ab und kommen nach 10min wieder. Da jubeln jedes Mal der Regler und die Frequenz, weil es sich hier mittlerweile um mehrere GW handelt... Ein konventionelles KW beherrscht auch einen kraftwerksnahen Kurzschluss, ohne sich zu inseln.

Der ständige Hinweis auf ein automatisches Dingens, welches von Dir resp. Deinem Ingenieurbüro entwickelt wurde, um am Markt mitzu- mischen. Die Nennung der Msg-IDs der letzten Monate spare ich mir, das wäre ein abendfüllendes Programm.
Jörg
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Am 18.05.2011 20:22, schrieb Joerg Bradel:

Kennst du auch nur EIN Arztprogramm, das den heutigen Ansprüchen genügt und tatsächlich auf CP/M mit tolerierbaren Antwortzeiten reagiert?

Das nehme ich deshalb an, weil die Entwicklung und Pflege professioneller Software ganz schön Geld kostet. Deshalb wird man kaum Programme anbieten, die de facto unverkäuflich sind. Warum sollte man das denn machen?

CP/M ist ein paar Jahre älter.

Wenn du keine besonderen Ansprüche stellst... Für manche Zwecke (meistens billigste Massenware) werden noch heute 8-Bit-Prozessoren programmiert und verbaut. Aber halt nur für ganz einfache Dinge. Die Zeiten, in denen diese Dinger mal echte High-Tech darstellten, sind längst vorbei. Inzwischen erwartet man schon für primitive Schreibmaschinen mindestens 16-Bit-Prozessoren. Für Drucker und Kameras werden sogar Spezialprozessoren gebaut, weil das alte Zeug nicht tut, was man heute davon erwartet. Wer hätte 1980 von einer Schreibmaschine erwartet, dass sie auch gestochen scharfe und ganzzseitige Bilder verarbeitet? Die Ansprüche steigen auf breiter Front. Das macht vor Kraftwerken nicht halt. Warum auch?

Sie geben den großen Kraftwerken mehrere Tage Zeit zur Leistungsanpassung. Trotzdem kriegen's die Meisten nicht auf die Reihe.

??? Je sauberer die Energieform, desto schlechter lässt sie sich speichern. Will man saubere Energie haben, muss man für ein komfortables Leben mit Energiespeichern arbeiten. Die Brennstoffe, die in Kraftwerken verwendet werden, SIND doch schon Energiespeicher! Anstatt diese Eigenschaft zu nutzen, indem man diese Energiespeicher nur dann verstromt wenn die saubersten Energieformen nicht reichen, dreht man den Spieß um und schaltet lieber die sauberen Energien ab, bevor man die die Dreckschleudern runter fährt. Meinst du wirklich, dass das noch zeitgemäß ist? Wie soll man denn unter solchen Voraussetzungen die Forderung nach Speicherkraftwerken noch nachvollziehen können? Die Kraftwerke SIND doch schon Speicherkraftwerke! Sie arbeiten doch längst mit gespeicherter Energie, die jederzeit abrufbar ist.
WER meinst du, hat also tatsächlich ein Problem und warum?

na und? Mit Energiespeichern (Brennstoffen) kann man doch lässig für die nötige Regelung sorgen. Man braucht die Anlagen nur flink genug zu bauen. Je kleiner die Anlagen werden, desto flinker werden sie und desto wahrscheinlicher wird es, dass ihre Abwärme einer sinnvollen Verwendung zugeführt wird. Braucht man solche Anlagen nicht, schaltet man sie kurzerhand ab. Angebot und Nachfrage regelt den Preis. Idealerweise zumindest.

Na und? Machen doch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Bügeleisen usw. auch nicht. Trotzdem geht's. Statistik und Wissen um Regelung hilft beim Verständnis.

Du hast keine Ahnung und willst anscheinend auch keine haben. Mit dem gleichen Argument kann ich dir vorhalten, dass du Werbung für die etablierten Großstromer machst.
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Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller schrieb:

Das ist Deine Lesart. Im Gegensatz zu Dir weiss ich, wie man ein elektrisches System am Leben erhält. Und das hat mit Werbung für irgendwelche Kraftwerksbetreiber nichts zu tun. Lies Dir einfach noch mal Deinen geschriebenen Text durch, ich habe ihn nicht gekürzt... Du disqualifizierst Dich als ernstzunehmender Gesprächspartner in Sachen elektrischer Systembetrieb selbst.
Jörg
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Christoph Müller schrieb:

Und genau deswegen funktioniert die Frequenz-Wirkleistungsregelung mit den bestehenden klassischen thermischen Kraftwerken seit Jahrzehnten so hervorragend. Mit einer kleinen, entscheidenden Besonderheit: ein Block ist bspw. im natürlichen Gleitdruckbetrieb nicht schnell genug für die Primärregelreserve, dazu benötigt man Blöcke mit Androsselung und z.B. gesteuertem oder geregeltem Gleitdruckbetrieb. Und die Frequenz-Wirkleistungsregelung wird mit entsprechend angedrosselten regenerativen Einspeisern (also WKAn, die nur 95% der Windenergie ausnutzen oder Photovoltaik oder Biogasanlagen, die schnell um weitere 5% hochgefahren werden können) genauso gut funktionieren. Nur dann halt nicht, wenn der Primärenergieträger nicht zur Verfügung steht. Dann müssen eben die Speicher oder die klassischen thermischen Kraftwerke her.
Genau diese Primärregelreserve müssen regenerative Einspeiser derzeit (noch) nicht bereitstellen. Also können sie es dementsprechend auch nicht.

Hier offenbarst Du zum wiederholten Mal, dass Du möglicherweise grundlegende Defizite im Verständnis hast. Der Verbrauch von Waschmaschinen, Geschirrspüler, Bügeleisen usw. ist eine Störgröße der Frequenz/Wirkleistungsregelung. Die eingespeiste Wirkleistung der Regelblöcke ist die Stellgröße, Führungsgröße ist der Sollwert der Netzfrequenz, Regelgröße ist der aktuelle Wert der Netzfrequenz. Ein nicht regelfähiger Einspeiser ist einer, der keinen Beitrag zur Stellgröße der Frequenz-Wirkleistungsregelung liefern kann.
Eine Störgröße kann schon rein definitionsgemäß keinen direkten Beitrag zur Stellgröße liefern. Diese Tatsache ist kein gutes Argument dafür, dass Deiner Meinung nach regenerative Einspeiser keinen Beitrag zur Stellgröße zu liefern brauchen. Selbstverständlich müssen sie mittelfristig - darüber kann Dein "Na und?" nicht hinwegtäuschen.
Du müllerst einfach komplett an der Sache vorbei.
Der Hinweis Deines Vorposters, dass bei weiterem Ausbau der regenerativen Einspeiser ein Problem zu lösen ist, ist völlig korrekt. Dieses Problem ist auch erkannt und wird bearbeitet. Über kurz oder lang werden auch die regenerativen Einspeiser weitere Systemdienstleistungen übernehmen und dafür eine zusätzliche Vergütung erhalten. Dabei tränen natürlich den militant Regenerativen die Augen ob der "verschenkten" regenerativen kWh, aber das werden die auch noch lernen.

Das ist doch mal ein Beitrag, dem man mit ganzem Herzen zustimmen kann...
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Volker Staben schrieb:

Hallo,
genau, es nützt ja nichts ein momentanes regenratives Überangebot das das Netz aber nicht nutzen kann auf Teufel komm raus einzuspeisen. Wenn dabei das Netz zusammenbricht kann man erst recht nicht einspeisen, evtl. sogar einige Stunden lang. Wenn man ein Verbundnetz betreiben will ist Netzstabilität das oberste Gebot, erst danach kann dann die maximale Nutzung regenerativer Quellen kommen. Das gilt natürlich auch lokal, wenn die Leitungen das lokale regenerative Überangebot nicht zu entfernten Nutzern transportieren können muß man darauf verzichten. Die Leitungen sind nicht beliebig hoch und beliebig lang überlastbar, sondern nur innerhalb gewisser Grenzen.
Bye
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Am 19.05.2011 16:40, schrieb Uwe Hercksen:

Deshalb ist auch auf genügend hohe Blindleistung zu achten.

Die letzten Jahre haben gezeigt, das Verbundnetze nicht nur unter kaufmännischen Gesichtspunkten sondern auch besonders unter Stabilitätskriterien betrachtet werden muß. Vermutlich wird das neue Arbeitsplätze in einer noch zu schaffenden EU-Behörde produzieren. ;-)
--
mfg hdw

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Horst-D.Winzler schrieb:

Naja, Uwe hat schon den Daumen drauf: Übertragungsfähigkeit. Den Blindleistungshaushalt bekommen wir schon noch hin, aber bei der Übertragung klemmt's.

Du vermutest (fast) richtig. Frag mal Tante Goo nach Coreso.
VG Jörg
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Am 20.05.2011 06:26, schrieb Horst-D.Winzler:

Blindleistung wird ab 31. Juni 2017 §§gesetzlich§§ §§verboten§§, wie kürzlich die Glühbirnen. Wußtest du das nicht?
GL
--
Der Zeitgeist ist das, was grad die Mehrheit unter der
Normalverteilungsglocke für richtig hält. Hinten sind die
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Am 19.05.2011 16:01, schrieb Volker Staben:

Oder geeignete Frequenzumrichter.

Geeignete Frequenzumrichter können das aber.

Ich weiß in etwa, wie Frequenzumrichter funktionieren. Die letzten Details muss ich zum Verständnis gar nicht wissen. Wenn du meinst, dass ich sie trotzdem wissen muss, dann poste diese Details hier.

Du meinst, dass man sowas mit Frequenzumrichtern nicht in den Griff bekommen kann? Warum nicht? Diese Teile hätten doch auch noch den Vorteil, dass man sie - richtig eingebaut - auch für den Inselbetrieb ganz gut gebrauchen könnte. Wenn das Netz "draußen" aus welchen Gründen auch immer lahm liegt, sitzt man damit trotzdem nicht gleich im Dunkeln. Man braucht nur Energie, die man anzapfen kann. Wind, Wasser, Sonne, Brennstoffe, ...

Es gibt sogar sehr viele Probleme zu lösen. Das wichtigste ist, dass sich in den Köpfen der Entscheider überhaupt mal die Sinnhaftigkeit regenerativer Energieformen erschließt. Was ich hier so lese, scheinen wir davon noch meilenweit entfernt zu sein. Oder hier gibt es keine Entscheidungsträger. Ist genauso möglich.

Im Klartext: Du möchtest nicht, dass über das Konzept diskutiert wird. Es wäre in deinen Augen besser, wenn es totgeschwiegen würde, damit sowas ja nicht realisiert wird. Die eigenen Interessen liegen offenbar woanders.
--
Servus
Christoph Müller
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Am 19.05.11 17.00, schrieb Christoph Müller:

Das ist unbestritten und wieder voll vorbeigemüllert. Mit genau diesen "geeigneten Umrichtern" werden die regenerativen Einspeiser dann ausgestattet, wenn die entsprechende Systemdienstleistung gefordert und vergütet wird.

Da sollte ich doch glatt mal in meinem Bügeleisen nach dem Frequenzumrichter suchen?

Die hat sich längst erschlossen. Wir sind längst bei "wie genau?" und "Zu welchen Kosten?" angekommen.

Mir ist es eigentlich völlig egal, wen Du mit Deinem Stroh zumüllerst. Aber ab und zu kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen.
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Am 19.05.2011 19:53, schrieb Volker Staben:

So, wie ein Taschenrechner nur dann mit einer Wurzelfunktion ausgestattet wird, wenn diese auch bezahlt wird.
Das Teure an Wechselrichtern ist allerdings nicht der Logik-, sondern der Leistungsteil.

Ich habe meine Zweifel. Was ich beobachte, ist nur der Versuch, auf die Stimmung im Volk bezüglich der regenerativen Energien aufzuspringen und daraus ein Geschäft zu machen, das die eigene Machtposition möglichst noch verbessert. Das Dumme dabei ist nur, dass sich die regenerativen Energien vom ganzen Wesen her (geringe Energiedichte, überall verfügbar) eigentlich gar nicht dazu eignen, um von nur Wenigen kontrolliert werden zu können. Und so erfindet man dann eben Projekte wie Desertec und die großen Windparks in der Nord- und Ostsee. Solche Megaprojekte sind nichts für den Kleinen Mann. Damit kriegt man wieder die Kontrolle, die man von Kohle und Kernkraft gewohnt ist. So lange damit die Konzernkassen gut gefüllt werden können, ist alles OK. Dass man mit dem gleichen Geld für die Allgemeinheit allerdings auch sehr viel mehr Nutzen hätte bewirken können, ist völlig belanglos. Vermutlich würde das Geld, das beispielsweise in den Netzausbau wg. der Offschorewindparks investiert werden muss, gereicht, um im Süden des Landes so viel Windkraft zu installieren, dass diese Leitung völlig überflüssig wäre und damit auch die großen Offshore-Anlagen. Damit könnte man allerdings im Norden ganz gut Aluminiumproduktion machen oder irgendwas Anderes besonders Energieintensives.
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Servus
Christoph Müller
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Hast du dir schon einmal überlegt, dass aktuelle Großkraftwerke alle ausserhalb der Innenstädte stehen? Die kleinen BHKW, die dir so sehr am Herzen liegen, stehen dann wohl eher mitten im Wohngebiet. Bei der Verbrennung in einem Heizkessel entstehen andere Abgase als bei der Verbrennung in einem Motor. Es ist fraglich, ob diese Abgase nicht doch besser weit ausserhalb der Wohngebiete in die Luft geblasen werden, gut kontrolliert und optimal gereinigt, im Bedarfsfall auch gerne mit Nachrüstung neuester Filtertechnik.
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Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de


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Am 18.05.2011 08:12, schrieb Wolfgang Horejsi:

Durchaus. DESHALB werden doch überhaupt Heizkessel betrieben. Ansonsten könnte man ja mit Abwärme heizen.

Dort werden jetzt die eigentlich völlig überflüssigen Heizkessel für teures Geld betrieben.

Du sollest dich mal über Kraft- und Arbeitsmaschinen schlau machen. Neben Otto- und Dieselmotoren gibt es auch noch andere Motoren.

jetzt haben wir diese Abgase gleich doppelt. Einmal vom Kraftwerk und nochmal durch unsere Heizungen.

Du meinst, dass sowas nur am x MW oder GW möglich wäre? Wie wirken sich solche Filter im Kraftwerk eigentlich auf unsere Heizungen aus? Sagen dir Begriffe wie Kat und Feinstaubfilter was? Hast du dir schon mal überlegt, wieso sowas in normalen Heizungen nicht verbaut ist?
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Servus
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Am 16.05.2011 01:19, schrieb Wolfgang Schwanke:

Warum nicht?
z.B. Abwrackprämie: Autos wurden produziert, Löhne und Steuern daraus bezahlt, MwSt bezahlt und nebenbei alte Schleudern gegen neuere, nicht so Umweltfeindliche getauscht, obwohl die meisten noch irgendwie funktionierten, und D hat über die Steuern sogar noch daran verdient, selbst wenn viele der KFZ nicht in D produziert wurden.
In der Industrie müssen Maschinen gelegentlich ausgetauscht werden, die zwar noch funktionieren, wirtschaftlich mit dem Wettbewerb nicht mehr mithalten können. Wir reden hier teilweise von deutlich weniger als 10 Jahren, bei einem Invest von ner halben Mille und mehr.
Mein erster Fernseher musste fast 20 Jahre halten, mittlerweile ist ein Fernsehgerät nach 1-2 Jahren technisch veraltet.
Wie lange hält bei Dir ein Handy?
Wie lang ist ein Wohnzimmerschrank für 299,- schön anzusehen?
Wie lange kannst Du ohne Rückenschmerzen auf einer Matratze für 99.- schlafen?
Der Wertezerfall ist nicht auf IT begrenzt.
Schon mal mit nem Winkelschleifer von Feinkost Albrecht geschliffen? Vergleich das dann mal mit einem von Fein. Sicher kannst Du für das Geld, das Du bei Fein bezahlst, 10 Stk und mehr bei Aldi kaufen, trotzdem sind die Aldis schneller aufgebraucht.
In USA werden Kettensägen hergestellt, da laufen die Kurbelwellen ohne Lager direkt im Gehäuse. Ziel: 2-3 mal Sägen. 95% der Kunden brauchen sie während der Garantiezeit nicht öfters.
Nur IT? Nicht übertragbar?
Andreas
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Weil der Fortschritt in der IT noch immer in rasender Geschwindigkeit geschieht, wodurch an sich funktionierende Hard- und Software in atemberaubend kurzen Zeitabständen inkompatibel mit anderen und damit vielfach unbrauchbar wird: Ersatzteile werden schon nach wenigen Jahren nicht mehr angeboten, Hardware-Upgrades sind nicht mehr kompatibel, Software ist nach Upgrade anderer Nutzer nicht mehr interoperabel, usw. Kennt ja jeder. Das ist in den allermeisten anderen Technologiebereichen nicht so, und wir können nur sagen zum Glück. Da kriegt man Ersatzteile z.T. noch nach Jahrzehnten, da wird nichts so schnell obsolet oder inkompatibel. Wäre es anders, dann wären wir alle viel ärmer, weil wir einen großen Teil unseres Einkommens auf den kompletten Ersatz von Geräten verwenden müssten, bei denen nur ein Schräubchen kaputt ist.

Die "Abwrackprämie" ist eine schöne Analogie, danke dafür. Deine Bewertung ist aber völlig falsch. Die "Abwrackprämie" war die staatlich geförderte Vernichtung funktionierender Konsumgüter ohne Gegenleistung, und damit ein Netto-Verlust für Deutschland. Ist es ein Zufall, dass dieselbe Regierung nun die Vernichtung von Investitionsgütern vorbereitet? Ich meine nein, die grassierende Inkompetenz hat Methode.
Dass dabei Umsätze und Geldbewegungen entstehen ist kein Wert an sich. Das ist ein laienhaftes Missverständnis, das von der Betrachtung von Geldströmen herrührt. Betrachte nicht Geld, sondern materielle Güter: Die wurden vernichtet. Sie fehlenb uns allen nun. Den Verlust hatten in erster Linie diejenigen zu tragen, die dumm genug waren darauf einzugehen, aber indirekt auch andere. Z.B. diejenigen, die gern einen Gebrauchtwagen gekauft hätten, konnten das lange Zeit nicht oder nur zu überhöhten Preisen tun, weil gar keine Gebrauchtwagen mehr am Markt waren. Die waren ja alle verschrottet!
--
Tank nur das gute Super rein

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