Notstromversorgung fuers Haus

Am 16.12.2010 15:36 schrieb Frank Hucklenbroich:


Naja, da kommt auf die Größe des betroffenen Areals an. Der Hindukusch ist halt ewas "mehr". Schon die Luftbrücke von Galtür war ein ganz schöner Akt. <http://de.wikipedia.org/wiki/Lawinenkatastrophe_von_Galt%C3%BCr#Versorgung_der_Evakuierten
Wenn das halbe Bundesland einfriehrt sind alle Messen gesungen. Zumal bei Sturm und Schnee 'eh kein Hubschrauber fliegen kann.
Kristian
xpost: de.rec.heimwerken, de.sci.ing.elektrotechnik
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Hi, genau, heute ballert die auf Zivilisten am Hindukusch und hat eh keine Leute mehr, die eigenen Kasernen vorm Schimmel zu schützen.

Nee, in dichter Bebauung ist eine Hubschrauberluftbrücke kein leichtes Unterfangen.

Genau, die geschlossenen Räume sind damit problemlos in "Gaskammern" verwandelt. Alternativ kann man zwar Fenster auflassen, aber dann fackelt eben die Bude damit ab oder der Brenner geht aus, sodaß die Familie selig erfrieren mag.

Für wieviele Leute? Für ein "Großereignis" wie Weihnachtsmarkt oder Politdemo ist genug Material da, aber bis die Feldbürokratie beschlossen hat, welche Altvorräte an vergilbter Tütensuppe und bröseligen Brühwürfeln mit Rattengeruch abzugeben sind, stellen sich die ersten Dörfler auf gebratenen Hund um...

Das ist auch ein Schaden, den sollte man genauso verhindern wie verbreitete Lungenentzündung oder Karies...noch dazu, wo seine Verhinderung fast nix kostet. Einfach das Wasser rechtzeitig ablassen...

Die hatten aber auch eine Wanze im Wohnzimmer oder einen Spitzel in der Wohnung nebenan, dessen Telefon garantiert immer ging. Ein staatslästerlicher Fluch reichte, und schon gings nach Bautzen, immerhin ein Dach überm Kopf :-)
--
mfg,
gUnther
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Das bringt dir genausowenig wie ein Handy, da die Vermittlungsstellen zum größten Teil als Backup nur den Keller voller Akkus haben, die auch nur ein paar Stunden den Betrieb aufrecht erhalten können.
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Am 16.12.2010 19:52, schrieb Sönke Gutzlaff:

Die mit de Batterien im Keller stammen noch aus Postzeiten. Also etwas alt. 6h wie ehemals vorgeschrieben werden die nicht mehr durchhalten. Wer etwas Glück hat, hängt an einem Netzknoten mit Notstromgenerator. Wer glaubt, mit Händi sei er sicher, dem sei gesagt, viele Basisstationen besitzen keine USV. Eben eine Folge von, der Billigere gewinnt.
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mfg hdw

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Sönke Gutzlaff wrote:

Wirklich? Teuere Akkus statt billigem Notstromaggreagat?
Harald
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Am 17.12.2010 00:24, schrieb Harald Klotz:

Schonmal daran gedacht, das alles darniederliegt, bevor ein Generator Strom liefert? Wenn er denn im Ernstfall überhaupt sicher anspringt. ;-)))
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mfg hdw

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horst-d.winzler wrote:

Ja, im Gegensatz zu dir denke ich auch daran, dass wir hier über eine Heimwerkerlösung reden und keine Anforderung an eine unterbrechungsfreie Versorgung haben.
Für eine OP Versorgung oder diverse andere Fälle ist sicher anderes erforderlich als für eine Notversorgung im Heimbereich, die man für einen möglicherweise nie eintretenden Fall bereithalten will. Da spielt es auch keine Rolle, wenn man im ungünstigen Fall erst ein paar Stunden basteln muss um das Aggregat in Gang zu bringen.
Harald
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Am 17.12.2010 12:43, schrieb Harald Klotz:

Es ging um Netzknoten versus Händystationen. Und die haben oft tatsächlich keine USV.

OPs sind ein besonderer Fall. Deren Generator wird oft mit Druckluft "geschossen". ;-)
Aber selbst im privaten Bereich gibt es Anwendungen die bei Stromausfall unbedingt eine USV benötigen. Siehe zB Alarmanlagen usw.
--
mfg hdw

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Also schrieb Horst-D.Winzler:

Nunja, Alarmanlagen... wer's privat braucht... Dann doch eher Rechner und verwandte Gerätschaften, die bei unmotiviertem Stromausfall gerne mal Daten schreddern.
Ansgar
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*** Musik! ***

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Horst-D.Winzler wrote:

Oh ja, die Alarmanlage ist im Katastrophenfall sicher wichtig. ;-) Wer wäre denn bei der Schneekatastrophe gekommen, wenn die ausgelöst hätte?
Harald
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Am 17.12.2010 20:38, schrieb Harald Klotz:

Bei Scheekatasrophen haben aber auch die Einbrecher ihre Probleme. Siehe auch mit Spuren usw. Alarmanlage war auch nur ein Beispiel. Du könntes auch einen Radiowecker und die Telefonanlage nehmen. Es gibt aber auch Radiowecker mit Batterien oder Wecker ganz ohne Strom. Nur muß dann immer daran gedacht werden, den Wecker aufzuziehen. Halt, wie mans möchte.;-)
--
mfg hdw

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Am 16.12.2010 19:52, schrieb Sönke Gutzlaff:

Die meisten (bis in die 90er im Westen alle, wie es bei den paar Neubauten seitdem aussieht weiß ich nicht) haben auch einen ausreichend dimensionierten Dieselgenerator.
CYA! Matthias
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Also ich war jetzt in den letzten Jahren im Bereich HH und Umland in vielen Betriebsstellen, und ich kann mich nur an eine einzige erinnern, wo man draußen auf dem Parkplatz nachträglich einen Container mit Generator aufgestellt hatte, ansonsten waren höchstens im Keller wenn überhaupt nen Haufen Akkus untergebracht.
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Am 18.12.2010 19:36, schrieb Sönke Gutzlaff:
[Notstrom in Telefonvermittlungsstellen]

Ich habe den Diesel an meiner Regelarbeitsstelle auch noch nie gesehen (da kommen nur die hin die da auch was zu suchen haben), aber er wird jedes Jahr mal ausprobiert, dann geht beim Umschalten das Licht im Büro für ein paar Sekunden aus. Ja, der versorgt das ganze Gebäude incl. Postamt, aber nur die Telefontechnik hängt wirklich unterbrechungsfrei dran.
Der besagte Container steht hier auch rum, bei einem Netzknoten der definitiv auch einen eigenen Generator im Keller hat. Irgendwo muß er halt geparkt werden.
CYA! Matthias
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Frank,

Das Meiste dürfte bereits Harald schon gesagt haben. Und das mit dem Brennstoff kannst Du für die Anfangszeit mal sicher vergessen. Der Heli wird Dir Nahrungsmittel und Wolldecken bringen aber mit grösster Sicherheit kein Benzin zum Antreiben eines Generators. Für eine allfällige Brennstoffversorgung ist mehr nur eine Heliverbindung notwendig, denn da braucht es auch Bodenpersonal.
Auch wenn eine Erdbebenmöglichleit nur alle 500 Jahre möglich wäre, die Möglichkeit ist gegeben. Peter
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Am Thu, 16 Dec 2010 14:51:28 +0100 schrieb Peter Koerber:

Schon klar. Er kann aber auch große Zelte als Notunterkünfte absetzen, mit entsprechender Heizmöglichkeit, und Personal um das ganze aufzubauen und zu betreuen. Dieser Kram ist ja bei Katastrophenschutz und Bundeswehr in großer Zahl eingelagert.

Richtig, und auch das wird man einfliegen. Es mag vielleicht zwei Tage dauern bis das anläuft, aber ich sehe das nicht so kritisch, dafür liegt Deutschland zu günstig mitten in Europa. Die Wege sind kurz.
Grüße,
Frank
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Frank Hucklenbroich wrote:

Klar, ist ja bei Schneesturm kein Problem mal eben ein Zelt aufzubauen, in hunderten von Dörfern, jeweils für die gesamte Dorfbevölkerung.

ROTFL. Die Mengen sind für eine größere Katastrophe eher lächerlich.

ROTFL Lass die deine Windel wechseln.
Hier ging über eine Woche nichts, da konnte auch kein Hubschrauber fliegen. Und wie du in einer Schneelandschaft bei Schneestrurm ein Zelt aufbaust, das möchte ich sehen.
Harald
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Hi, so groß ist die zahl garnicht, und die Zahl der Lastenhelis ist auch eher klein. Gerne würden unsere Soldaten am Hindukusch mehr davon haben, allein es fehlt am Material.

Die Wege vielleicht, aber Berlin ist weit. Eine "Katastrophe" hierzulande ist kaum vorstellbar ohne gleichzeitig auch ähnlicher Effekte etwa bei unseren gleichgestellten Nachbarn, den Niederländern, den Franzosen, den Polen...da bleiben nicht viele "Großmächte" übrig, die mal eben 1000 Piloten frei rumstehen haben. Etwa eine größere "manndränke" würde sicher auch einen Teil Hollands wässern. Helis bräuchtest Du viele, all die kleinen Dörfer zu evakuieren, die da schlagartig verinselt werden. Und die Flugstrecken sind dann weit bis Münster, wo die neue Nordseeküste wohl sein wird :-)
--
mfg,
gUnther
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...

_DAS_ ist der Knackpunkt: wenn Du (ok, der OP) so ein Teil irgendwo rumstehen hast, wirst Du im Bedarfsfall recht drastisch an den alten Spruch erinnert: 'use it or lose it'.
Sprich: wenn Dein Notstromsystem, egal, auf welcher Basis, nicht regelmig benutzt und gewartet wird (oder wenigstens gewartet), wird es im Ernstfall nicht funktionieren. Minimale Wartung hiee, das Ding in eine gertespezifische Lagerungskonfiguration berfhren und im Bedarfsfall erst mal 'auslagern' - das kann bei einem Diesel auch schon mal einen Tag Arbeit heien. Wenn das Teil im Ernstfall 'sofort' (z.B. innerhalb von 5 Minuten) einsatzfhig sein soll, wirst Du nicht umhin kommen, das Teil am Besten tglich, mindestens einmal die Woche, kurz laufen zu lassen und in regelmigen Abstnden etwas lnger.
Gru Markus
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Am 15.12.2010 12:11, schrieb Markus Imhof:

Sehr guter Hinweis! Gilt auch für andere Bereiche. So mancher Hobbysegler ignoriert monatelang seinen Hilfsmotor ("Ich bin Segler, kein Motorbootfahrer") und wundert sich dann im Notfall, dass der Motor versagt und er ein großes Problem bekommt. Oder was nutzt das Reserverad im Kofferraum, an dem seit drei Jahren der Druck nicht geprüft wurde?
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