Notstromversorgung fuers Haus

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begin quoting, Martin Kobil schrieb:


Schau an...

Beleuchtung plus Kommunikationselektronik plus Ölheizung plus 2 kW.

Drehstrom.
Letzteres, wegen:

Genau.
http://www.holzer-spalter.de/wbc.php?sid 5606f6a423&tpl=produktdetail.html&pidX&rid&recno=1
Na, in der Betonbox, die verhindert, daß er geklaut wird. Von außen ist die als Komposthaufen getarnt.

Willst Du es der Heizung hinterhertransportieren?

Vergiß es.

Welches Risiko willst Du abdecken? Für zwei Tage Stromausfall unter normalen Umständen brauchst Du keinen Notstromgenerator, und für den Katastrophenfall brauchst Du einen, der sechs Wochen Dauerbetrieb, Tag und Nacht, abkann. Im Katastrophenfall hast Du nämlich auch noch ein Notlazarett im Haus, ganz ohne Dein Zutun.

Das hält immerhin fast eine halbe Stunde durch.
Natürlich nicht: Vielmehr benutzt Du den Automotor als Notstromgenerator. Besser wäre: Die Zapfwelle vom Trecker.
(Es wäre eine sinnvolle und preiswerte Lösung, Lichtmaschinen mit Zusatzwicklung vorzusehen, die bei Bedarf auf hohe elektrische Leistung umgeschaltet werden können bzw. direkt 400 V abgeben. Damit hätte man massenweise transportable Notstromaggregate mit eigener selbstfahrender Lafette.)

Ach wirklich...

Meine Meinung ist, daß es ziemlich blödsinnig ist, aus Gründen des Bevölkerungsschutzes Vorratshaltung zu propagieren, aber genau diese wichtige Frage der Energieversorgung dabei nicht zu berücksichtigen. Und die Lösaung ist nicht kleckern, sondern klotzen.
Das 5-kW-Dingens ist ok. Und zusätzlich sind pro Haushalt (2 Personen) ein Vorrat von 500 großen (850 ml) Konservendosen einzulagern, dazu für jedes weitere Haushaltsmitglied weitere 200, mit gehaltvoller fett- und eiweißreichem Inhalt, dazu noch dies und das an Überlebenszeug, u. a. ein Trinkwasservorrat für sechs Wochen, also 150 l/Person.
Es ist nicht so schwer, sich das dazu passende und leider nicht so ganz unwahrscheinliche Szenario zu überlegen.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Du hast die Maschinenpistole und 50.000 Schuss Munition vergessen. Sonst wirst du den Anbruch der 100. Dose nicht feiern können.
Siegfried
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begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:

Geh doch nach drüben übern Khyber-Paß und diskutier das mit den Drecksmuchels.
Gruß aus Bremen Ralf
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Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Wenn deine Nachbarn in den Geschäften und anderen Quellen nichts mehr zum Plündern finden werden sie sich irgendwann mal fragen, warum du so gut durchkommst. Da kannst du dann life ausprobieren, ob sie sich mit solchen Hinweisen zufriedengeben.
Siegfried
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begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:

Weißt Du, wir leben hier in einer zivilisierten Gegend.
Gruß aus Bremen Ralf
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On 15.12.2010 23:39, Ralf . K u s m i e r z wrote:

Stimmt: Bei Meinungsverschiedenheiten kommt ein Killfile statt einer AK-47 zum Einsatz.
Aber das liegt eher daran, dass ein Killfile einfacher einzurichten ist als eine AK-47 zu organisieren.
In anderen Gegenden ist das anders.
Bernd
-- Wenn Frauen nicht wissen was sie machen sollen, ziehen sie sich aus ... Und wenn Mnner nicht wissen, was sie machen sollen, dann schauen sie sich Frauen an, die nicht wussten, was sie machen sollen ...
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Siegfried Schmidt schrieb:

Alles in einem explosionsgeschützten Raum mit 20cm Stahlbetontür. Innen natürlich mit Notbesteck, um die Tür aufzustemmen, wenn aussen alles eingestürzt ist. Dazu Flucht- und Lüftungstunnel mit Ausstiegsschacht[3]. Ventilator mit Handkurbel und Luftmengenmesser, AC-Filter, Chemieklo, Notliegen[1]. Strahlenmessgeräte[2].
Soweit die Ausrüstung bei mir. CH-Vorschrift, bis auf letzteres natürlich. Generator hab ich nicht.

Quatsch. Nun, insofern richtig, als dass in einem typischen Eid- genössischen Haushalt so was ähnliches rumliegt, obwohl verboten, jedenfalls was die Munition angeht. 3 Mio Schuss sind allerdings unauffindbar. Ich hätte allerdings eh eher STGW57 gewählt, allein schon wegen der Kampfdistanz.
Quatsch, da jedes Jahr Gegenden tage- bis wochenlang abgeschnitten sind, ohne dass Bürgerkrieg ausbricht wie in US-Endzeitfilmen. Die Université de Guernon kann, falls durch einen Lawinenniedergang abgeschnitten, mehrere Wochen voll autark weiter arbeiten dank eigenem Kraftwerk und Hospital.
[1] Notliegen dürfen in Friedenszeiten beliebig anders verwendet werden. Etwa als Elekroniklabor.
[2] Ausschliesslich zum Ärgern der Bunkerkontrolleure. Die sind leicht aus der Fassung zu kriegen. Tips dazu krieg ich von einem Bekannten, der unfreiwillig bei dieser Truppe mitmachen muss. Vielleicht häng ich noch einen alten Stahlhelm irgendwo auf.
[3] Der Gartenscheinwerfer leuchtet schräg durch den Gullideckel, dabei wird ein Muster an die Schachtwand projiziert, das verdächtig einem Reichsadler ähnelt ;-]. Hoffe, das gibt keinen Ärger ;-)
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach wrote:

Dass der Schweizer seine Militärwaffe zu Hause verwahrt, ist ja bekannt. Aber tatsächlich ohne Munition? Was soll das dann?
Wir kommen vom Thema ab, aber egal: Die Waffe daheim schien in Zeiten drohenden Atomkriegs als Folklore, erhält aber durch Terrorismus und ethnisch bedingte Bürgerkriegsszenarien in Europa ungeahnte Bedeutung.
--
Gruß Werner

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"Werner Holtfreter" schrieb

Irgendwo bekommen die wohl Muni her - jedenfalls beklagt man sich um massenweise Unfälle und Verletzte eben mit genau mit diesen Waffen.
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On Wed, 22 Dec 2010 02:21:53 +0100, Kai Meyer wrote:

Musste man die nicht vor kurzem zurückgeben? Es reichte allerdings eine kurze Notiz, diese "verloren" zu haben, ohne dass das je geahndet oder nachgeprüft würde.
Schönen Gruß Martin
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Kai Meyer wrote:

Sicher, aber mich interessiert, was vorgeschrieben ist:
Waffe mit oder ohne Munition daheim?
Und wie muss gelagert werden? Waffen- oder Wäscheschrank?
--
Gruß Werner

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Werner,

Beides zu Hause. Munition in versiegelten Büchsen.

Einfach so, dass Kinder nicht unbedingt drankommen. Gut eingepackt im Keller hinter der Apfelhurde ist besser als im Wäscheschrank. Peter
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Peter Koerber schrieb:

Eigentlich, theoretisch, im Prinzip... nicht.
http://www.lba.admin.ch/internet/lba/de/home/aktuell/taschenmunition.html
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach wrote:

http://www.lba.admin.ch/internet/lba/de/home/aktuell/taschenmunition.html
Interessant. Sieht danach aus, als würde man die Schweizer Bürger entwaffnen - wie die Bürger aller umliegenden Staaten, in denen die Regierenden die Regierten fürchten.
--
Gruß Werner

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Nicht wirklich, du kommst problemlos an Munition, z.B. kaufst du einige Patronen zum Ueben auf das anschliessende Obligatorische und brauchst nicht alle und schon hast du ohne Aufwand Munition.
Ernst
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On Wed, 15 Dec 2010 01:44:14 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"

Ich ziehe einfach um in mein Wohnmobil. ;-)
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begin quoting, Emil Naepflein schrieb:

Verhungert's sich da angenehmer?
Gruß aus Bremen Ralf
--
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On Wed, 15 Dec 2010 15:18:08 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"

Da was im Haus an Vorräten vorhanden ist reicht locker für einige Wochen. Das braucht nur ins Wohnmobil umgeladen werden. Selbst Tiefkühlkost ist kein Problem, da ein Gefrierschrank und eine zusätzlich große Kühl-/Gefrierbox vorhanden ist. Was nicht mehr in die Kühlung rein passt wird gleich gekocht und eingeweckt. Das hält monatelang, und wir haben das auf unseren Reisen schon häufig genutzt.
Das Wohnmobil ist immer startbereit und nahezu vollgedtankt. Es befinden sich immer rund 700 l Trinkwasser und mehr als 1.000 l Diesel in den Tanks. Trinkwasser lässt sich problemlos über die Wasseraufbereitungsanlage (Filterung bis 0,5 um, UV-Entkeimung, nötigenfalls noch Micropur) mit Pumpe leicht aus jeden einigermaßen sauberen Fluss entnehmen, und in den 700 l großen Tanks zwischenlagern. Mit einer Filterpatrone kann man bis zu 60.000 l Wasser aufbereiten. Es sind natürlich mehrere davon vorhanden.
Die Lichtmaschine lädt die Batterien mit mehr als 20 kWh Kapazität mit bis zu 4 kW Leistung, oder der Generator mit 2 kW. Demnächst kommen noch 1,7 kW PV dazu. Die interne Stromversorgung erfolgt mit 2 x 6 kW Wechselrichtern. Das Kochen ist alles elektrisch, d.h. kein zusätzliches Gas zur Versorgung nötig. Es sind übrigens auch CEE-Außensteckdosen vorhanden, womit auch bei einem Haus nötigenfalls die wichtigsten Verbraucher wochenlang versorgt werden können.
Das Fahrzeug ist dafür konzipiert sich monatelang weitgehend autark in abgelegenen unwirtlichen Gegenden aufzuhalten. Das wichtigste (Heizung, Stromversorgung, Wasserversorgung) ist redundant aufgebaut, oder kann mit vorhandenen Ersatzteilen wieder repariert werden. Und das Schöne ist, man kann nötigenfalls einfach wegfahren, und den gewohnten Komfort mitnehmen. Mit rund 3.000 km Reichweite gibt es doch erheblichen Spielraum.
Um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, ja es verhungert sich weit angenehmer, wenn man dabei den gewohnten Komfort genießen kann. Allein schon eine regelmäßige warme Dusche und eine bequeme Toilette hebt die Moral beträchtlich. Aber bei den vorhandenen Vorräten dauert es schon sehr lange bis man tatsächlich hungern muss.
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Ich kenne Dich als Poster in anderen Gruppen, deswegen war mir Dein Smiley aufgefallen. Aber dein expeditionstaugliches Reisegefhrt ist ja nicht wirklich mit nem 08/15WoMo zu vergleichen,oder? BTW Was ist das denn frein Gefhrt als basisfahrzeug? Und-ist die Karre nicht eher ein Mobilhome alla USA? Dann htte ich leichte Zweifelan der Fhigkeit fortzukommen.Und last but not least: Verstehe ich es richtig,dassDu kein Gas an Bord hast, sondern alleselektrisch machst?
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On Thu, 16 Dec 2010 00:31:27 -0800 (PST), Lars Wilhelm

Nein, deshalb auch der Smiley. ;-)

Sagt Dir "MAN KAT mil gl 6x6" was?
http://de.wikipedia.org/wiki/MAN_gl
Mit dem Fortkommen habe ich da nicht wirklich Probleme. Ich sage immer dass wir dort stecken bleiben, wo andere gar nicht erst hinkommen. ;-) Es ist eher so dass ich in den letzten Jahren schon einige Fahrzeuge aus ihrer misslichen Lage befreit habe, vom Kleinbus aus tiefem Sand, einen großen Wohnbus von der Schlammwiese, bis zum 40 t Sattelzug aus dem Graben.

Gekocht wird auf einem 2-fach Elektrokochfeld (3 kW), gebacken/gebraten mit eine Kompaktbackofen mit eingebauter Mikrowelle (3,2 kW), gegrillt mit einem Kontaktgrill (1,8 kW). Zusätzlich gibt es noch Wasserkocher, Toaster, HD Fernseher - alles wie Zuhause.
Der Tagesverbrauch an Strom im Sommer liegt inklusive des Betriebs des Kühlschranks und Gefrierschranks, im Schnitt bei etwa 2-3 kWh. Wenn man alle paar Tage fährt reicht 1 h Fahrt um ungefähr einen Tagesverbrauch aufzuladen. Wir haben bei unseren Urlaubsreisen noch nie den mitgeführten Generator gebraucht. Wenn jetzt noch PV hinzukommt dann kann man im Sommer auch mal 2 Wochen an einem Ort bleiben, ohne Fahrt oder Generator.
Man kann in einem solchen Fahrzeug mit erstaunlich wenig Strom auskommen. Nur gewaschen mit der Waschmaschine haben wir unterwegs noch nicht. Aber das sind pro Wäsche auch nur etwa 1 kWh.
Wärme und Warmwasser wird nötigenfalls mit der Dieselheizung bereitgestellt, oder bei Bedarf auch elektrisch. Die Kabine und die Echtglasfenster sind gut isoliert.
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