Stromverbrauch Elektroautos

Jul 07, 2011 324 Replies

Nein, dieses Label ist völlig berechtigt. Denn schließlich kommt der Strom in Österreich überwiegend aus regenerativen Quellen. Nur der Strom der aus dem Ausland kommt ist grauer Strom.

Natürlich darf man Ökostrom verkaufen wenn es Blöde gibt die auf diesen Ablasshandel hereinfallen. Die Österreicher lachen nur darüber denn sie verbrauchen trotzdem ihren Ökostrom ohne negative Auswirkungen auf ihre lokale Umwelt.

Sie nutzen ihren Ökostrom nahe zu 100 % selbst. Du selbst hast oben geschrieben dass sie Nettoimporteure sind.

Es niemand welcher Strom physikalisch tatsächlich nach Österreich fließt. Es kann genauso gut Strom aus den süddeutschen Wasserkraftwerken und von den vielen PV-Anlagen aus dem grenznahen Raum sein.

Den Ökoschwindel betreibend ie deutschen Ökostromanbieter.

Stimmt, ich mache keine Milchmädcherechnungen wie Du.

Nein, ich schaffe mir überhaupt keinen Akku an wenn ich auf das Tankstellensystem angewiesen bin. Die Akkus die sich im Tanksystem befinden gehören den Tankstellen und werden immer nur getauscht, ähnlich wie bei Gasflaschen. Man muss eventuell ein nur ein Pfand hinterlegen. Finanziert wird dann alles über die Austauschkosten.

Das sit eben Deine Milchmädchenrechnung, anzunehmen dass jeder Fahrzeugbetreiber 3 Akkus braucht. Tatschächlich reichen im Schnitt vielleicht 1,1 Akkus. Die 0,1 Akkus befinden sich im Tankstellensystem. Wieviel Akkus im Tankstellensystem drin stecken hängt einmal davon ab wieviele Leute wegen mehr Reichweite oder fehelender Möglichkeit an eigener Steckdose zu danken, die Tankstelle nutzen müssen. Zum anderen wie schnell Akkus nachgeladen werden können. Je schneller die Betankung desto weniger Vorrat muss da sein.

Die Alterung moderner Lithium Akkus ist minimal. Die Akkus in Handys und Notebooks gehen so schnell kaputt weil sie unter schlechten Betreibsbedingungen (Temperatur udn Lademanagement) betrieben werden. Die Hersteller haben auch gar keinen Anreiz langlebige Akkus einzusetzen da die Geräte sowieso innerhalb der Akkulebensdauer veraltet sind.

Falsch.

Erstens altern Akkus die für Elektrofahrzeuge eingesetzt werden nicht so schnell, und zweitens werden im Schnitt pro Auto weit weniger Akkus eingesetzt als Du annimmst.

Nene, von uns bekommst Österreich nur Windkraft. ;-)

Harald

Emil Naepflein schrieb:

Hallo,

nur wenn das AKW im Nachbarland eine Kernschmelze haben sollte macht die dadurch freigesetzte Radioaktivität nicht an den Landesgrenzen halt wie man bei Tschernobyl sehen konnte.

Bye

Sollen wir unsere Fehler nicht korrigieren, weil andere ihre Fehler nicht korrigieren wollen/koennen?

Selbst in Japan gibt es jetzt von ganz oben neue Toene:

"Der japanische Ministerpr=E4sident Naoto Kan strebt als Konsequenz aus der Reaktorkatastrophe von Fukushima im M=E4rz 2011 langfristig den Ausstieg aus der Atomenergie an. Wegen der gro=DFen Gefahren k=F6nne die Kerntechnik nicht mit konventionellen Ma=DFnahmen allein kontrolliert werden, sagte Kan. "Ich glaube, wir sollten nach einer Gesellschaft streben, die nicht von Atomenergie abh=E4ngig ist", so der Ministerpr=E4sident."

Quelle:

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Aha, bis 3 zählen kannst du also auch nicht.

Ist es nicht gleich ob du den Akku anschaffst oder andere ihn anschaffen müssen, damit sie ihn dir leihen können?

Ja und?

ROTFL. Natürlich wird das darüber finanziert. Nur die Kosten steigen, desto mehr bereitgehalten werden muss um Spitzenlasten abzudecken.

Nein, es war ein Beispiel. Vermutlich kommt man in Normalzeiten an den Tauschstationen mit stückzahlmässig 10-20% Akkus gegenüber den zugelassenen Fahrzeugen aus.

Das wird aber in der Urlaubszeit nicht reichen, wenn du schneller einen frischen Akkus brauchst als er geladen werden kann.

Stimmt, nur macht das Schnelladen gerade Probleme, du hast hohe Wärmeverluste und hohen Verschleiss an den Akkus.

Du meinst man kann besser will aber nicht?

Ne, weil sie teure Ersatzakkus verkaufen wollen. ;-)

Auch dort wo Elektroantriebe schon häufiger sind, haben die langelebigen Akkus noch keinen Einzug gehalten.

Ganz lustig fand ich ein Gespräch mit einem Rollerhändler, der mir unter anderem mit den angeblich langlebigen Akkus, 10 Jahre und mehr, so ein Fahrzeug schmackhaft machen wollte. Auf die Frage nach einer entsprechenden Garantie sträubte er sich gewaltig und erfand massenweise Ausflüchte. Seltsam, vorher tat noch völlig sicher und 100% überzeugt von dem was er redete. ;-)

Ich habe das Beispiel auf ein Fahrzeug beschränkt. Praktisch brauchst du einen Overhead für Spitzenzeiten. Dieser Overhead ist *zusätzlich*.

Harald

Wer sagt denn, dass wir Fehler gemacht haben? Die Japaner haben Fehler gemacht indem sie eine denkbare Katastrophe unterschätzt haben. Bei den Russen hat genau ein Mitarbeiter einen Fehler gemacht.

Diese Fehler sind korrigierbar, so dass diese Situationen nicht wieder auftreten können.

Klar, die Bendenkenträger sind laut.

Politkergerede, was kann man darauf schon geben?

Harald

Wer sagt das?

Dort kann man auch etwas anpflanzen. ;-)

Nö, entweder wird es wird sich kostenmässig in vernünftige Bahnen bewegen, was aber nicht abzusehen ist. Oder man wird irgendwann einsehen, dass man nicht ständig Geld verbrennen kann, ohne dass eine angemessene Gegenleistung erbracht wird.

Und nebenan wird jede Menge Abfall einfach ohne Nutzen verbrannt und die Umwelt damit geheizt. Aus Abfällen lassen sich durchaus Brennstoffe gewinnen. Hier gibt es noch sehr viel Luft.

Du meinst, die realen Kosten einer Solaranlage mit rd. 40 Cent/kwh wird er Autofahrer zahlen wollen und er wird auch warten bis bei dir die Sonne ausrechend scheint, damit er laden kann.

Du bist ein hoffnungsloser Träumer.

Harald

Marc Gerges. schrieb:

Dann erfindet man den Bus neu, wie man das Auto mit dem Smart neu erfunden hat. Und die Fehler erfindet man gleich neu mit, inklusive den mit dem Schwerpunkt.

Martin Kobil schrieb:

Kan ist politisch schon ziemlich angeknabbert, der musste was spektakuläres loslassen. Heute hat der Regierungssprecher Yukio Edano das bereits uminterpretiert, als Hoffnung für eine ferne Zukunft und als Start einer Diskussion.

Dies impliziert, dass durch eine Kernschmelze prinzipiell immer in erheblilchem Umfang Radioaktivität freigesetzt wird. Das trifft zum Glück nicht immer zu. Verlassen kann man sich auf dieses Glück natürlich nicht, aber man kann ihm nachhelfen. Durch Auslegung, oder eventuell auch durch Nachrüstung. Ersteres war falsch bei Tschernobyl, um letzteres hat man sich bei Fukushima drum rum gemogelt. Richtige Reaktion richtig geschulten Personals wär auch was, das hat man bei TMI vergeigt.

Sie wurden Opfer ihrer Mentalität des institutionalisierten Filzes von Politik und Wirtschaft.

Es wurden mindestens 20 verschiedene Fehler und Versäumnisse nachgewiesen, die gleichzeitig einwirken mussten. So was übersteigt die Möglichkeiten eines einzelnen.

Christoph Müller schrieb:

Bei dichtem Fahrplan bräuchte man keine Planung (U-Bahn, Straba). Aber auch das wird sabotiert. Ich könnte alle 20 Minuten von unserem Institut einen Zug nach Zürich resp weiter nach Winterthur nehmen. Aber: Ich muss die Fahrkarte vorher lösen. Und da muss ich wissen, welche Verbindung ich nehme. Die ist jedesmal anders und kostet so ca. 80 Rappen unterschiedlich. Und falsche Fahrkarte, auch wenn sie teurer ist als erforderlich, ist falsch und kostet Strafe. Idiotie bis hin zur Sabotage. Die Bahn nimmt jede Möglichkeit wahr, den Service zu verschlechtern, die Preise zu erhöhen und die Kunden zu vergraulen. Und ruft dann nach mehr Subventionen.

Das bezog sich darauf, dass diese Idee auch nicht mehr ganz taufrisch ist.

1958. Vielleicht gibt es auch Gründe, warum die seither in der Schublade liegen gelassen wurde.

Andreas S schrieb:

Gabs schon für das Auto:

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Das war vor fast 10 Jahren. Die tollen Supercap-Module sind mittlerweile auf dem Müll... die Entwicklung geht rasend schnell weiter. immerhin konnte ein Kollege noch einige retten.

Der nächste Schritt war der Hy-Light, zusammen mit Michelin entwickelt.

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Aktuell ist die "Zusammenarbeit" von Brennstoffzelle und Li-Ion Akku. Durch chemisch-physikalische Tricks scheint es möglich, auf den grössten Teil der Lade/Entladeelektronik verzichten zu können. Was jetzt wie und wieviel Sinn machen könnte bei welcher Zusammenstellung des power trains wird ebenfalls untersucht, in dem man die Systeme modelliert und den Rechner Fahrzyklen fahren lässt ;-)

Brennstoffzellen sind bewährte Technik, insbesondere wenn man ein unendliches Budget wie das Militär oder die bemannte Raumfahrt hat. Dies jetzt massenmarkttauglich zu machen ist aufwändig und langwierig. Praktisch jede denkbare Methode zur Forschung und Entwicklung wird verwendet, inklusive Neutronenradiographie, Röntgenmikrotomographie, diverse Elektronenmikroskopien usw. zu den ganzen üblichen elektrischen hinzu.

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Andreas S schrieb:

Die Elektroautos scheinen Auto-destruktiv ;-)

1901 waren 50% der Autos in NYC Elektroautos. Der Untergang der Elektroautos war bizarrerweise der Elektromotor.

Den Sachverhalt habe ich hier in den letzten 2 Jahren schon x mal erklaert, ich glaube es macht deshalb wenig Sinn dies ein x + 1tes mal zu tun. Du wuerdest es vermutlich eh wieder nicht realisieren.

Emil Naepflein schrieb am Thu, 14 Jul 2011:

Muss es mich wundern, dass diese Art Etikettenfälscherei von dir schöngeredet wird? Hauptsache Öko steht drauf, was drin ist, ist dann zweitrangig...?

MfG Gerald

Harald Hengel schrieb am Thu, 14 Jul 2011:

Das dürfte dann wohl die Gretchenfrage der Elektromobilität sein. ;-)

MfG Gerald

Der SMART wurde als Elektroauto mit Doppelboden konstruiert. Wären die Akkus dort installiert dann läge der Schwerpunkt sehr niedrig. Da man ihn aber dann nur als Benziner verkauft hat lag der Schwerpunkt zu hoch.

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