Stromverbrauch Elektroautos

Ralf Koenig wrote:


Und die seltsame Aussage, bei dem 11 Jahre alten wären noch die original Akkus drin, ohne nennenswerten Leistungsverlust. Wegen älterer Akkutechnik muss nur alle 6 Monate destiliertes Wsser nachgefüllt werden. Das deutet auf Blei-Säure Akkus hin. Wo gibt es die Wunderteile, die 11 Jahre ohne Leistungverlust halten?

Interessant auch die Argumentation bezüglich der vielen Teile die beim Verbrenner kaputt gehen können, Kolben, Ventile, Getriebe. Alles Teile die im normalen Autoleben meist funktionsfähig auf den Schrott gehen, nachdem die Karosse durchgegammelt ist.
Der E-Motor wurde als eine unkaputtbare Welle beschrieben, das war schon seltsam. Ok, ein angemessen konzipierter E-Motor mit entsprechenden Schutzmechanismen wird eine hohe Lebensdauer haben. Allerdings gilt die Aussage für Verbrennungsmotoren ebenfalls.

Es wurden Fahrzeuge mit vergleichbarem Gebrauchswert verglichen. Du hast mit dem Gewicht sicher recht, aber das ist vor allem der Abschottung gegen billige Fahrzeuge aus dem Ausland zu verdanken. (Stichwort Crashtest) Damit sind günstige Fahrzeuge wie der Tata Nano auf dem deutschen Markt nicht denkbar.
Dass der Schuss allmählich nach hinten los geht, auf der einen die hoch crashsicheren Fahrzeuge die sich in der Bevölkerung viele kaum noch leisten können, daher inzwischen viele mit Rollern unterwegs sind und sich allmählich ein Markt entwickelt für einfachste Fahrzeuge, Quads und Fahrzeuge, die halbgeschlossen sind und die Crashanforderungen nicht erfüllen müssen, sieht man nicht.

Das fiel mir auch auf. Vorallem die angebliche Leichtigkeit mit der planen kann. In Wirklichkeit *muss* man planen. In der Praxis werden viele Fahrten unmöglich.

Dazu noch einen Volldeppen an der Kurbel. Die Fahrzeuge waren damals recht leicht mit der Kurbel in Gang zu bringen.

Und mal wieder Strompreise one Energiesteuer mit hochversteuerten Kraftstoffen verglichen.
Einzig erheiternd war, dass als man Sprecher ausgerechnet einen Schauspieler gewählt hat, der vor allem durch eine Rolle eines zynischen Arztes bekannt ist.
Vielleicht wollte man damit verborgen kennzeichnen, dass der gesamte Bericht durchaus zynisch zu betrachten ist. ;-)
Harald
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Dachte ich auch erst, habe aber dann mal geschaut: da sind offene NiCad-Akkus (an sich bekannt fr Robustheit, bis auf Memory-Effekt) drin. Vom Elektrolyt (Kalilauge) verdnnisiert sich bei der Gasungsspannung Wasser in Form von H2 und O2. Das wird dann wieder nachgefllt. Hier kann man das nachvollziehen: http://www.chik.die-sinis.de/Unterrichtsreihen_12/A__Elektrochemie/Station_Akku_2_NiCd.pdf

Hier sind mal Zahlen aus der Pannenstatistik: Also da ist schon immer mal was, auch an Motormechanik und Getriebe:
http://www.adac.de/_mm/jpg/pannenstatistik_Diagramm_2010_600x400_74036.jpg

Fand ich auch. Andererseits brauchten sie auch eine knappe Darstellung.

Echt? Also ich seh diese Massen noch nicht.

Auch Quads sehe ich sehr selten, vielleicht 5 im Jahr. Andere Leicht-Kfz: noch weniger. Ne Menge Fahrrder sehe ich hingegen. Da mag auch das eine oder andere E-Fahrrad dabei sein.
Ralf
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Ralf Koenig wrote:

Klar, es sagt ja keiner, dass das niemals kaputt geht.

Naja, die Elektrik sehe ich ganz vorn.

Naja, en wenige Regelelektronik hätte man erwähnen können, nur dann hätte jeder gemerkt, dass das was bei konventionellen Fahrzeugen die Pannenstatistik anführt bei dem Fahrzeug zu 100% zwischen Gedeih und Verderb entscheidet.

Roller solltest du sehen und die andere Entwicklung ist am Start.

Sie sind noch nicht häufig, aber man sieht sie immer mehr.
Harald
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Ralf Koenig schrieb:

http://www.chik.die-sinis.de/Unterrichtsreihen_12/A__Elektrochemie/Station_Akku_2_NiCd.pdf
Wenn die nicht hermetisch sind, vergammelt die Lauge, da sie das CO2 anzieht. Die müsste man dann regelmässig wechseln, wie damals beim Edison-Akku auf Nickel-Eisen-Basis. Ich würde mich nicht wundern, wenn man alle 6 Monate nicht nur "nachfüllen", sondern wechseln müsste.
--
mfg Rolf Bombach

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Wenn das Teile von Elektroautos waeren, dann wurdest *DU* aufgrund der 2jaehrigen Gewaehrleistungszeit von einer Lebensdauer von 2 Jahren ausgehen. Und so ein Auto deshalb niemals kaufen.

Was sollte daran seltsam sein? Ein kollektorloser Elektromotor wie im Nissan Leaf (Kurschlusslaeufer-Motor) oder im I-Miev (Permanentmagnet- Motor) hat als Verschleissteile exakt 2 wartungsfreie Kugellager, welche zudem noch ewig lange halten. Wenn du diesen Motor nicht ueberlastest, damit die Wicklungen durchschmoren, ist ein solcher Motor unkaputtbar. Zumindest wenn du nicht mit dem grossen Hammer daraufrumschlaegst.

Pruuuuust! Bevor ich auf Audi umgestiegen bin, hatte ich mit meinem 7 Jahre gehaltenen Auto folgende Defekte am und um den Motor:
Ventilschaftdichtungen, Dichtung des Zylinderkopfdeckels, Schwimmerventil im Vergaser, Kupplungsscheibe, 3 komplette Auspuffanlagen, Keilriemen der Lichtmaschine, .... den Rest hat dem Motor und damit dem gesamten Auto dann eine defekte Zylinderkopfdichtung gegeben.
Ich darf gar nicht daran denken, was daran haette alles noch kaputtgehen koennen. Zahnriemen, Lager, Ventile, Nockenwelle, Kolbenringe, Zylinderkopf, .... Wenigstens konnte man an diesem Auto noch alles selbst reparieren und es gab ein vernuenftiges "Jetzt helfe ich mir selbst" dazu.
Klar, vollkommen unkaputtbar und voellig wartungsfrei so ein Verbrennungsmotor ;-)
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Martin Kobil wrote:

Es macht einen Unterschied ob ich das Risiko abwägen kann oder ich mich nur auf Versprechungen verlassen muss.

Komisch, mir sind schon einige deratiger Motoren genau an anderer Stelle kaputt gegangen. Das roch auch recht unangenehm.

Mir sind mehrere angeblich kurzschlussfeste Motoren durchgebrannt, eine Überlastung gab es auch nicht.

Die haben einfach vor sich hingewerkelt, bis sie durchgebrannt waren.

Man sollte sein Auto nicht bei ATU warten lassen. ;-)

Seltsam, dass die Elektrik die Pannenstatisitik mit weit über 50% anführt.
Harald
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Am 21.07.2011 01:27, schrieb Harald Hengel:

Steht da auch, welche Teile der Elektrik defekt waren? Sowas wie Luftmassenmesser, Einspritzdüsen, Luftklappenstellmotoren? Alles Teile, die ein E-Auto nicht braucht. Wenns Stellantriebe in den Bremsen der Lenkung oder der Klimatisierung betrifft, könnten genau die selben Teile verbaut sein.
Andreas
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Ralf Koenig schrieb am Wed, 20 Jul 2011:
[TV-Bericht zu Zukunft des Elektroautos]

Tja, was hast du erwartet. Das erste Opfer ist bekanntlich immer die Wahrheit - und zwar bei den Demagogen *aller* Seiten. (Du solltest auch den Versprechungen der Politiker oder den Marketingphrasen eines Auto- oder Energiekonzerns in diesem Kontext nur soweit glaube, wie du denjenigen werfen kannst...)
MfG Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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Hallo Gerald Gruner, Du schriebst am 21.07.2011 01:04

das ist schon viel zu weit.
Gruß     Werner
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Andreas S wrote:

Wo siehst du die technische Möglichkeit für geeignete Akkus.
Ich sehe keine, dafür gibt es aber reichlich Möglichkeiten flüssige und gasförmige Kraftstoffe mit teilweise Hilfe von Strom stationär zu erzeugen. Es ist kein Licht am Ende des Tunnels in der Akkutechnologie, herbeibeten kannst du es nicht.
Der Akku muss leistungsfähiger sein als andere Speicher- bzw. Energieerzeugungskonzepte. Akkuseits ist nichts in Sicht. Von günstiger Solarstromerzeugung sind wir auch weit entfernt.
Harald
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Am 19.07.2011 18:52, schrieb Harald Hengel:

Ich bin noch ca. 10-15 Jahre von günstiger Solarstromerzeugung entfernt. Dann ist das Teil bezahlt, und produziert ohne jegliche Verbrauchskosten, und hoffentlich auch ohne Wartungskosten.
Andreas
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Am Wed, 20 Jul 2011 19:22:49 +0200 schrieb Andreas S:

Du musst die wegen schlechter Wirtschaftlichkeit dann gegen welche austauschen die wenigstens die Steuern pro qm genutzter Fläche einbringen, sonst hast du jedes Jahr ein Minus.
Einfach verschrotten ist aber auch nicht, je nach Ausführung fallen auch noch nennenswerte Entsorgungskosten wegen giftiger Stoffe in den Modulen an.
Lutz
--
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Am 20.07.2011 19:53, schrieb Lutz Schulze:

Was ist das für ein Schwachsinn? für produzierten Strom bezahle ich die MwSt, und eventuell die Einkommensteuer. Für nichtproduzierten Stom zahle ich auch keine Steuer, also (theoretisch) egal, wieviel Wirkungsgrad die dinger haben, wenn sie erst mal bezahlt sind.
Andreas
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Am Thu, 21 Jul 2011 18:46:27 +0200 schrieb Andreas S:

Das ist der Blick in die Zukunft oder hast du noch nie erlebt dass sich die Rechtslage nach Kassenlage ändert?
In ein paar Jahren zahlst du dafür Steuern nach qm, egal wie viel Strom die Dinger noch liefern.
Abwarten, kommt alles noch.
Lutz
--
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Andreas S schrieb:

Ketzerische, aber ernst gemeinte Frage: Hat die Fotovoltaik in DE schon netto Energie produziert? Überlegung: Eine Anlage braucht ca. 2 Jahre für den energetischen Turnaround. Die Anlagen nehmen exponentiell zu. Damit sind stets die meisten neu und damit energetisch noch nicht amortisiert. Nettoproduktion stellt sich demnach erst ein, wenn sich die Anlagenanzahl eingependelt hat.
--
mfg Rolf Bombach

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Du darfst dich nicht bei Lobbyisten und Volksvertretern bedanken, sondern bei der Physik. Die lässt es nunmal nicht zu, dass Energiemengen, wie sie für ein ernstzunehmendes Auto mit einigermaßen brauchbarem Aktionsradius benötigt werden, mit akzeptablem Aufwand und in akzeptabler Zeit in einen Akku gepumpt werden. Das geht nur mit flüssigen oder gasförmigen Energieträgern.
Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass irgendwann mal Unsummen in einer Machbarkeitsstudie versenkt werden, die die Abschaffung physikalischer Gesetze zum Ziel hat.
xpost de.sci.ing.elektrotechnik fup2 de.etc.fahrzeug.auto
Gruß
Michael
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Am Tue, 19 Jul 2011 18:01:52 +0200 schrieb Andreas S:

Bis dahin wird die Dachfläche für die PV besteuert und die Mobilität gleich noch mal.
Lutz
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Am 16.07.2011 14:45, schrieb Harald Hengel:

Meines Wissens werden die E-Auto-Akkus nicht zu 100% geladen und auch nicht auf das theoretisch verträgliche Minimum entladen. Kann das jemand bestätigen?
Olaf
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Am 17.07.2011 11:32, schrieb Olaf Zaplinski:

Im folgenden Link steht einiges grundsätzliches über Pb-Akkus. http://www.microcharge.de/index.php?option=com_content&view=article&idf&Itemidt Damit Pb-Akkus wirklich voll geladen werden, müssen sie einige Zeit gasen. Schwefelsäure ist etwas schwerer als Wasser.
--
mfg hdw

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Blei-Akkus werden nicht den Weg in neuere Elektro-Autos finden - auer als Batterie fr das 12V-Bordnetz.
Ralf
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