Stromverbrauch Elektroautos

Martin Kobil wrote:


Wer sagt das?

Dort kann man auch etwas anpflanzen. ;-)

Nö, entweder wird es wird sich kostenmässig in vernünftige Bahnen bewegen, was aber nicht abzusehen ist. Oder man wird irgendwann einsehen, dass man nicht ständig Geld verbrennen kann, ohne dass eine angemessene Gegenleistung erbracht wird.

Und nebenan wird jede Menge Abfall einfach ohne Nutzen verbrannt und die Umwelt damit geheizt. Aus Abfällen lassen sich durchaus Brennstoffe gewinnen. Hier gibt es noch sehr viel Luft.

Du meinst, die realen Kosten einer Solaranlage mit rd. 40 Cent/kwh wird er Autofahrer zahlen wollen und er wird auch warten bis bei dir die Sonne ausrechend scheint, damit er laden kann.
Du bist ein hoffnungsloser Träumer.
Harald
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Den Sachverhalt habe ich hier in den letzten 2 Jahren schon x mal erklaert, ich glaube es macht deshalb wenig Sinn dies ein x + 1tes mal zu tun. Du wuerdest es vermutlich eh wieder nicht realisieren.
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On Thu, 14 Jul 2011 18:52:02 +0200, "Harald Hengel"

Welche realen Kosten von 40 ct/kWh?
Rechne das doch bitte mal für eine aktuelle kleine Anlage die 2.000 ¤/kWp kostet und einem jährlichen Ertrag von etwa 900 kWh/kWp hat vor.
Du kannst den Wert aber auch einfach aus der Tabelle nehmen: http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik#Vergleich_in_Abh.C3.A4ngigkeit_von_Investitionskosten_und_Ertrag
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Am Fri, 15 Jul 2011 06:50:36 +0200 schrieb Emil Naepflein:

http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik#Vergleich_in_Abh.C3.A4ngigkeit_von_Investitionskosten_und_Ertrag
Wenn ich von der Energie mangels anderem Bedarf nur die Hälfte nutzen kann sind das in 10 Jahren etwa 4500 kWh, bei 2000 Euro Kosten sind das dann etwa 44 Cent pro kWh.
Etwas besser wird das mit Speicherung (verursacht natürlich Kosten), aber ich wüsste nicht wie man da insgesamt unter etwa 35 Cent reale Kosten pro kWh kommen soll.
Lutz
--
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On Fri, 15 Jul 2011 08:18:20 +0200, Lutz Schulze

Warum sollst Du nur die Hälfte nutzen? Den Rest kannst Du ins Netz einspeisen und bekommst dafür Geld.

Ein Speicher von ein paar kWh reicht bei zum Verbrauch passender Anlage schon um den Eigenverbrauch auf über 80 % zu heben.
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Am Fri, 15 Jul 2011 08:43:41 +0200 schrieb Emil Naepflein:

Ich hatte jetzt mal ohne Einspeisung betrachtet was mich der Strom kostet den ich mit so einer Anlage erzeuge. Kann ja z.B. sein die steht gar nicht in D.

Verursacht aber eben Kosten. Und da denke ich wird sich das bei 30 bis 35 Cent pro kWh einpegeln, darunter ist nicht so recht zu kommen.
Natürlich kann man statt 10 auch 20 Jahre Nutzung betrachten, aber dann wird wohl auch der Speicher mal erneuert werden müssen.
Soweit ich weiss wird jetzt wieder an preiswerteren Akkutechnologien entwickelt die für Fahrzeuge zu schwer waren aber wesentlich mehr Ladezyklen haben. Vielleicht bringt das dann von den Kosten her für die Gesamtanlage noch einmal einen Durchbruch.
Lutz
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Emil Naepflein wrote:

Die Einspeisevergütung liegt >40 Cent, ich habe mal grob auf die realen Kosten geschätzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik#Vergleich_in_Abh.C3.A4ngigkeit_von_Investitionskosten_und_Ertrag
Eine lustige Tabelle. Leider fehlt der Bereich in dem die tatsächlichen Kosten einer Anlage liegen.
Harald
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FO schrieb:

Vor meinem geistigen Auge formiert sich gerade das Bild der zukünftigen Notrufsäule...
--
mfg Rolf Bombach

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Hallo, Michael,
Du meintest am 07.07.11:

Mit der Bahn: 6 bis 7 Stunden. Ist auch umweltfreundlich.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Wenn nichts dazwischen kommt. ;-)

Sagt die Bahn. Wofür sie das Geld verplempert was sie den Kunden abknöpft verrät sie allerdings nicht. Rein theoretisch wird dir der Verbrauch der Lok für die Nutzstrecke vorgerechnet, das nimmt allerdings nur einen geringen Bruchteil der Kosten für die Bahnfahrt. Dass für das restliche Geld kein Energieverbrauch anfällt kann man nur Dummen erzählen.
Hinzu kommet, dass die Bahn auch noch massiv subventioniert wird, solche Prestigeobjekte wie Stuttgart 21 werden zu einem nicht unerheblichen Teil aus Steuergeldern von Bund und Land finanziert.
Harald
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Am 07.07.2011 23:12, schrieb Michael Landenberger:

Per Individualverkehr auf der Schiene auf der Schiene wäre er mit seinem i-Miev diese 500 km in nicht mal 4 Stunden gefahren und hätte am Zielort auch wieder volle Akkus.

Dabei kann das eigene Fahrzeuge ja als "Gepäckstück" aufgefasst werden, in dem man gleich sitzen bleibt.

mit einer Bahninfrastruktur in genannter Manier wird damit allerdings das E-Auto viel billiger, weil dann ja schon kleine Akkus reichen. Die Akkus sind das teuerste Teil am e-Auto.

Der Zweitwagen wären die Railtaxis, die man sich nur für ganz konkrete Fahrten sehr preiswert mietet. Preiswert deshalb, weil sie pro Tag schätzungsweise 10 Stunden produktiv unterwegs sein dürften. Also 10 mal so lang, wie ein durchschnittliches Auto.

Sie beherrschen leider auch eine enorme Dreckanreicherung in unserem Lebensraum. Ca. 50% der Energie gehen schon im Rahmen der Spritgestehung verloren. Vom Tankinhalt nochmal 80%. Mit ordentlicher Bremsenergierückgewinnung und waggonähnlichem Windschattenfahren ließe sich wohl nochmal etwa die halbe Antriebsenergie sparen. Mit ordentlichen Strukturen wäre es also durchaus möglich, mit nur 5% die gleiche Mobilität zu haben wie heute auch. Diese verbliebenen 5% kann man auch locker aus regenerativen Quellen decken, wodurch die Schadstoffanreicherung durch die Mobilität dann ein Ende hätte.

Auf der Garage oder dem Carport schon.

doch. Damit kann man doch die Fahrakkus laden.

Wir haben ein Stromnetz. Wird der Strom in das Netz eingespeist, kommt er andernorts wieder raus. Lediglich die Nutzungsgebühr des Netzes fällt dabei noch zusätzlich an.
--
Servus
Christoph Müller
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Ja, wenn man in die Reisezeit noch 2 Tage und 6 Stunden Berlinbesichtigung hineinrechnet, dann kommt man auf 62 Stunden.
Ansonst hast du vielleicht noch nicht realisiert, dass man mit den Schnelladegeraet den kleinen Akku (M) in 15 Minuten auf 80% Kapazitaet aufgeladen hat. Und den grossen Aukku (G) in 30 Miunten auf 80%. Da komme ich mit sehr grosszuegiger Rechnung auf zusammen 2 Stunden Ladezeit.
Abgesehen davon waere ich nicht so irre, und wuerde von Muenchen nach Berlin mit dem Auto fahren. Egal welcher Antrieb das Auto hat. Dafuer nehme ich persoenlich den ICE. Ein einziges mal, weil es zeitlich nicht gereicht hat, war es auch mal (sehr ungern) der Flieger.
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Ich bin in den vergangenen drei Jahrzehnten unzählige Male mit dem Auto von Berlin nach Stuttgart (ist ungefähr die gleiche Entfernung wie nach München) und zurück gefahren. Ab und zu habe ich die Strecke auch mal mit dem Flieger oder mit der Bahn zurückgelegt. Unterm Strich erschien mir das Auto als durchaus konkurrenzfähig zu den beiden anderen Verkehrsmitteln, sehr häufig überwogen die Vorteile. Man muss also keineswegs irre sein, um für eine innerdeutsche 600km-Strecke das Auto zu wählen.

Diese Art des Reisens bevorzuge ich auch, sofern ich allein unterwegs bin *und* am Zielort kein Auto brauche (oder mir irgend jemand dort einen Mietwagen bezahlt). Sobald aber mehrere Mitfahrer vorhanden sind und/oder ich am Zielort automobil unterwegs sein möchte, haben ICE und Flieger gegen das eigene Auto verloren. Es sei denn, es muss ganz schnell gehen. Dann hat nur die Bahn verloren.
Gruß
Michael
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und kaum braucht man noch Klimaanlage oder Heizung, halbiert sich die Strecke bzw. verdoppelt sich der Verbrauch.
--
Servus
Christoph Müller
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Hallo Christoph,
auch wenn es den iMiev noch nicht lange in Deutschland gibt, sind im Spritmonitor durchaus einige Fahrzeuge dabei, welche in diesem harten Winter (Februar/Maerz) gefahren wurden. Und jetzt natuerlich auch im Sommer. Ich kann mit bestem Willen nicht erkennen, dass sich die Verbraeuche dadurch extrem erhoehen wuerden. Pi mal Daumen abgeschaetzt sehe ich im Winter einen durchschnittlichen Mehrverbrauch von 1 - 2 kWh/100km:
http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/31-Mitsubishi/0-Alle_Modelle.html?fueltype=5
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Am 08.07.2011 14:44, schrieb Martin Kobil:

Und? Wie war denn da der Verbrauch?

In den großen Audis werden Wärmetauscher mit ca. 8 kW Heizleistung verbaut. Für eine Fahrgastzelle, die nicht mal so groß ist wie ein Klo in einer durchschnittlichen Wohnung. Sagen wir mal, dass die kleinen E-Flitzer nur mit 3 kW heizen. Die aber - Kurzstrecke sei Dank - während der kompletten Fahrt. Bei konstanter Fahrt mit Tempo 50 km/h braucht ein übliches Auto irgendwas um 10 kW mechanische Leistung. Kleiner Stadtflitzer vermutlich etwas weniger. Sagen wir mal 8 kW. In der Stadt fährt so ein Ding aber nur die halbe Zeit. Die halbe Zeit steht das Ding vor irgendwelchen Ampeln oder wartet drauf, dass man auf die Vorrangstraße darf. Der durchschnittliche Leistungsbedarf dürfte damit so um 4 kW liegen. Bremsenergierückgewinnung schon berücksichtigt. Die Heizung ca. 3 kW - bittesehr. Ist über den dicken Daumen also etwa das Gleiche.

WANN fährt denn so ein typischer Stadtflitzer schon mal Tempo 100 km/h? Die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Stadt beträgt ca. 25 km/h.
--
Servus
Christoph Müller
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Klicke halt einfach die einzelnen Fahrzeuge an: http://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/31-Mitsubishi/0-Alle_Modelle.html?fueltype=5
Da siehst du zu jedem einzelnen Ladevorgang u.a. das Datum, die gefahrenen km, die geladenen kWh und den dazugehoerigen Durchschnittsverbrauch.

Ein solche theoretische Betrachtung ist sehr muehsam. Und wenn ich reale Daten wie hier habe, dann nehme ich lieber die realen Daten und schaue mir die Bandbreite der Spritverbraeuche im Winter und im Sommer an. Natuerlich ist dabei viel abhaengig von den eigenen Beduerfnissen und den Rahmenbedingungen. Ich z.B. habe zuhause eine Garage und im Buero eine Tiefgarage. Deshalb muss ich recht wenig das Auto von -20 Gard auf +20 Grad Innenraumtemeratur bringen, genausowenig wie von vielleicht +40 Grad auf + 20Grad.
Uebrigens, der Mia electric hat eine elektrische Standheizung, damit kann man mit einer Fernbedienung das eh an der Steckdose haengende Fahrzeug im Winter mit dem Netzstrom auf Wohlfuehltemperatur bringen. Und spart natuerlich so den begrenzen Strom aus dem Akku.

Ich habe nichts von Geschwindigkeit geschrieben, sondern von kWh pro 100 km. Einfach grob abgeschaetzt aus den realen Verbrauchswerten vom Spritmonitor im heizungsintensiven Winter und in der vermutlich heizungslosen Uebergangszeit.
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Martin Kobil wrote:

Du machst dich wieder einmal lächerlich. Wie lange hält denn die Vorheizung vor?
Ich musste einmal im Winter ein Fahrzeug abschleppen, mehr schlecht als recht hatte ich ihn mit einem Heizlüfter (2kw) nach langer Zeit vorhgeheizt, das hielt keine 300 Meter vor, dann war es wieder saukalt in der Kiste.

Vermutlich werden die Fahrzeuge für kurze Fahrten mit niedriger Geschwindigkeit und dicker Kleidung eingesetzt, so sie überhaupt im Winter ernsthaft genutzt werden. Allein eine Kfz-Heizung muss während der Fahrt um die 6kw leisten, die großen ungedämmten Scheibenflächen und der geringe Wärmeüberganswiderstand durch den Fahrtwind erfordern eine hohe Heizleistung. Daran kannst du auch wenig drehen.
Harald
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Hi, wenn man mit Sitzheizung und Scheibentrocknung auskommt, reichen ein paar hundert Watt. Und dazu dann "Funktionskleidung", etwa per Sitzflächenkontakt auf die Hose übertragene Leistung für Heizsocken :-) solange die Scheiben nicht beschlagen, kann man winters gut auf jedes Gebläse verzichten und damit auch auf einiges an Heizung.
--
mfg,
gUnther
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Tach Am 09.07.2011 15:08, schrieb Harald Hengel:

Wie Adolf damals in Wüstenuniform rausgegangen und herumjammern :-)
MfG
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