... und mit dem Wirkungsgrad von Wärmepumpen in Abhängigkeit von der Außentemperatur
l.
... und mit dem Wirkungsgrad von Wärmepumpen in Abhängigkeit von der Außentemperatur
l.
Am Sat, 23 Dec 2023 10:46:19 +0100 schrieb Ludger Averborg
Falls es ein Wechselrichter von Hoymiles ist, gäbe es da Möglichkeiten.
cu. Juergen
Nein. Und ich muß offen zugeben, auch ich habe mich in meiner Einschätzung ganz erheblich geirrt. Als ich vor längerer Zeit behauptete, mehr als 50 % netzgeführte, dezentrale Einspeisung könne die Netzstabilität nicht vertragen, hat das vermutlich noch gestimmt. Ganz offenbar gab es bei der Regelungstechnik erhebliche Fortschritte und sie stimmt nicht mehr mit meinem veralteten Wissen überein.
Heute und in den letzten Tagen hat Wind die Hauptlast bei der Versorgung auch meiner Wärmepumpe getragen:
Axel Berger schrieb:
Martin Τrautmann schrieb:
Deutschland hat schon vier (4) Übertragungsnetzbetreiber. OK, Tennet ist da in einer besonderen Situation.
Das Ziel Deutschland, mit Embargopolitik für Erdgasequipment und Bankblockaden Russland in die Knie zu zwingen, aber auch nicht. Loose-Loose-Situation.
l.
Richtig, aber selbst wenn Wärmepumpen noch bei -15°C eine Leistungszahl bzw. COP von 3 hätten, reicht im Winter die PV Energie dafür nicht. Also zumindest bei PV<1ha. ;->
Ludger Averborg schrieb:
Lose-lose.
Ich wollte darauf hinaus, dass nicht einfach Russland=gut, Deutschland=schlecht, Ukraine=auch böse ist. Der Gasstreit ist fast 20 Jahre alt. Die Ukraine ist halt auf Russland reingefallen wie Deutschland auch. Subventioniertes Russengas hat sie verschwenderisch mit dem Gas umgehen lassen. Dass das nicht ewig währt, wer hätte das gedacht... Bei haushälterischem Umgang reicht das in der Ukraine geförderte Gas.
Axel Berger schrieb:
Altöl enthielt immer schon halogenierte Substanzen. Die wurden ja schon dem Bleibenzin als Scavenger zugesetzt. Wahrscheinlich war Altöl schon immer Halogen- und Schwermetall-vergiftet, nur hat man früher nicht so hingeschaut. Dass dies "Kriminellen" PCB-haltige Öle auch an Hühner verfüttert haben, scheint hier nicht zu interessieren.
Völlig richtig. Und ein Überfall bleibt ein Überfall. Das extrem klare und einfache Schwarzweißbild kommt aus meiner Sicht vor allem von der Gegenseite. Klar, die kritiklosen Putinverehrer gibt's auch, sie sind aber nicht typisch sondern Randfiguren.
Es bleibt dabei: Gas ist viel zu wertvoll zum Verbrennen in Großanlagen.
Ludger Averborg <ludger snipped-for-privacy@web.de wrote:
"Loose-Loose" - dann schraub's halt wieder fest. ;-)
Aber zum Thema: Das die Embargos nicht sofort Wirkungen zeigen, sollte jedem klar sein. Aber mittlerweile sind die Effekte da, u.a. - mangels tauglicher Fahrzeuge fahren russische Truppen mittlerweile mit chinesischen Golf carts herum, durchaus zur Belustigung der Ukrainier - Kohlenwasserstoffe: - mit dem Wegbruch des europäischen Marktes verkauft Gazprom zwar mehr Gas an China, aber mangels Transportkapazität ist das nur ein Teil von dem, was vorher Europa angenommen hat - und China zahlt _deutlich_ unter Weltmarktpreisen - ditto Öl, es wird an China und Indien verkauft, beide zahlen deutlich unter Weltmarktpreisen - China zahlt nicht wie marktüblich in USD, sondern in CNY - Indien zahlt wohl auch in INR statt USD - wie es auf englisch so schön heisst: "If you've got them over a barrel ..." ;-) - Artilleriemunition wird aus Nordkorea importiert und deren "Qualität" beunruhigt selbst die russischen Truppen ;-) - von eingelagerten Artilleriesystemen werden die Geschützrohre abgebaut (wodurch diese Systeme nutzlos werden), um Gefechtsverschleiss zu ersetzen - Russland hat seit 10+ Jahren die nötigen Spezialstähle importiert und keine eigene Fertigung für weder Stahl noch Rohre - der Artilleriemangel bewirkt, dass alte Panzer als Behelfsartillerie mit kurzer Reichweite (< 6km) eingesetzt werden, u.a. weil Russland die Fertigungsanlagen für Panzerkanonen noch hat - in der Zivilluftfahrt siehts lustig aus, mangels Zugang zu fachgerechter Wartung, Ersatzteile und Verbrauchsmaterial, die Ausfälle diverser Art sind beeindruckend - ein ganzer Teil der russischen Industrie wird derzeit auf Verschleiss gefahren - nicht nur Öl und Gas, sondern auch das, was die Russen sonst so an Industrie haben, da ist sehr viel westliche Technik (u.a. CNC Technik) verbaut - das geht eine ganze Weile gut und irgendwann halt nicht mehr
Der Prozess braucht Zeit, aber Putin verbrennt gerade fröhlich das, was von der Zukunft Russlands noch übrig war.
Man liest sich, Alex.
Thomas Einzel ( snipped-for-privacy@einzel.de);
Wir haben am Elternhaus eigentlich nur zwei Monate um den 22.12., in denen das nicht klappen würde. Aber es ist günstiger, den Strom zu verbrauchen anstatt zu verheizen.
Um die Regelung einfach zu halten, habe ich diese Logik programmiert: Die Solarthermie darf immer in den Speicher speisen, solange die Temperatur im Speicher unter
80°C ist. Die Wärmepumpe darf aktiv werden, wenn der Akku über 90% voll oder die Außentemperatur über 8°C liegt ist. Sonst aktiviert sich der Gas-Brenner bei 58°C am oberen Messpunkt im Speicher.Obwohl die Wärmepumpe ein Generation-3-Gerät ist, hatten wir bislang nur einen einzigen Tag, an dem sie nicht heizen konnte.
Die Ersparnis durch den Gasbrenner ist gering. Sollte die Schere zwischen Gas- und Strompreis in Folge CO2-Preis weiter zugehen. Würde ich die Feuerstelle demontieren und den Schornstein zurückbauen lassen. Bei Generation-4-Wärmepumpen, die deutlich höhere Arbeitszahlen bieten, stellt sich die Frage gar nicht erst.
Solargeeignete Dachflächen nicht zu nutzen ist in jedem Fall eine wirtschaftlich sehr ungeschickte Entscheidung.
Falk D.
Du redest wirr.
Du bist ja auch ein ganz besonderer Held.
Es gibt durchaus auch Tage im Dezember an denen die hiesige Wärmepumpe auch bei Betrachtung des Tagessaldos weit mehr als 50 % ihres Betriebsstroms aus der Fotovoltaik zieht. Man muss sie halt anständig parametrieren.
Hier ist die Nachtabsenkung erst morgens um zehn zuende, wenn die Sonne scheint kommt da auch im Winter schon fast ein Kilowatt vom Dach, das reicht fast komplett für den Verdichter.
Noch besser könnte man das machen wenn ich endlich mal das Geld für das KNX-Interface der Wärmepumpe ausgebe, dann könnte man die Vorlauftemperatur erst auf "normalen Level" hochdrehen wenn genug Strom vom Dach kommt. Bräuchte halt einen zweiten Schwellwert, der triggert wenn es im Haus zu kalt wird, dann muss man halt mit gekauftem Strom anheizen.
Aber schlechter als ohne Fotovoltaik wird es nicht.
Grüße Marc
Weil etwas, was es 1975 noch nicht gab, auf gar keinen Fall gut sein kann.
Wat bur ne kennt, dat frett he ni.
SCNR, Alex.
Wusste gar nicht, dass das Usenet schon so alt ist.
Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt.
Grüße Marc
Geht die PV Energie an diesen Dezembertagen über das hinaus, was du direkt an Elektroenergie plus PV Akkuladung "verbrauchst"?
Oder anders: würdest du an diesen Dezembertagen ohne Wärmepumpe bei deinem VNB einspeisen? (also mehr als wenige kWh/10 am Tag in den Lade/Entlade Umschaltphasen des PV Akkus)
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