Photovoltaik Erfahrungnach drei Monaten

Nov 07, 2023 Last reply: 2 years ago 245 Replies

Und Habeck und Baerbock verstehen es besser?

Deine implizite Annahme hier ist, die verordenten Alternativen sind besser und weniger schädlich als das Alte. Die Erfahrung lehrt, bei zentralstaatlichen Eingriffen das Gegenteil zu erwarten.

Was hätte ich an "...in einer kleineren deutschen Landeshauptstadt. Ja, München ist deutlich teuer." deutlicher schreiben müssen?

"Eine Kollegin erzählte mir letztens" (im Büro)...

Es ist zumindest in der Nähe meines Umfeldes.

^^^^^

Dass es ein Mieter nur wenig in der Hand hat wie eine Reparatur ausgeführt wird und was modernisiert wird? Es soll ja sogar Modernisierungen geben, die die Mieter gar nicht wollen, auch weil sich dadurch die Miete (Modernisierungsumlage im gesetzlichen Rahmen) erhöht.

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Nicht jeder Vermieter ist "vernünftig".

Warten lohnt sich nicht immer.

Und um zu versuchen, den Kontext mit dem topic herzustellen:

Versuche doch mal als Mieter eine Balkonsolaranlage am Südbalkon anzubringen, wenn der Vermieter wegen "ich will das nicht" die Genehmigung verwehrt.

Am 11.11.2023 um 09:42 schrieb Axel Berger: ...

Das Thema hatten wir letztens, erinnere dich bitte.

Ich schrieb bereits damals, dass das Solarenergie-Eigenverbrauch nur ein

*Minderverbrauch* an gekaufter Elektroenergie ist und das gleiche Prinzip auch auf den Austausch von Glühobst und LS durch LED Leuchtmittel zutrifft. LED Leuchtmittel werden wie PV Eigenverbrauch zur Minderung der bezogenen Elektroenergie verwendet.

Eine steckerfertige PV Ablage die in günstigen Fällen 600kWh und ggf. noch ein bisschen mehr erzeugt, kostet bei guter Auswahl keine 500€ mehr. Wenn das bei dir schon unter reich fällt bin ich raus.

Dass man ohne Akku und ohne Nulleinspeiseregelung im Akkubetrieb weniger selbst verbraucht brauchst du nicht zu schreiben. Ohne Akku und ohne Einspeisevertrag wird der Solarüberschuss großzügig dem VNB geschenkt.

Ich habe keine Statistik, aber restriktive Eigentümergemeinschaften dürften kaum seltener sein als restiktive Vermieter. Ich habe vor dem Kauf, als einer der letzten im Haus, deutlich auf die Nachbarschaft geachtet und zu einem wichtigen Bestandteil der Auswahl gemacht.

Deine übrigen Einwände akzeptiere ich weitgehend.

Die Anlage selbst nicht. Aber in einem anderen Post wiest Du selbst darauf hin, wie stark die Möglichkeit dazu von den persönlichen Umständen abhängt.

Wenn du dir die Fakten ansiehst,

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dann kannst du nur zu dem Schluss kommen: die Sintflut in jedem Falle, egal ab mit mir oder ohne mich.

Selbst so kurzfristige Zielsetzungen wie Paris 2015 sind nicht einhaltbar.

Die Auswirkungen der deutschen Maßnahmen sind Null, ob Beten ebenso wirkungslos ist wohl nicht eindeutig nachzuweisen.

Die Geschichte mit der Milchkanne und den Fröschen und dem Butterklumpen ist falsch.

l.

Ich vermute, ganz generell wird die Bedeutung der nachwachsenden Rohstoffe, also der Photosynthese, nicht ernst genug genommen.

Die Zickzackbewegung des CO2-Gehaltes ist enorm, die Mauna-Loa-Daten sind von Juni 23 (424,5 ppm) bis Sept 23 (417,5 ppm) _gefallen_. Und das nur dadurch, dass die Nordhalbkugel größere Vegetationsflächen hat und in den Sommermonaten entsprechend mehr CO2 durch Photosynthese bindet.

7 ppm CO2 Reduktion, die uns die Natur "einfach so" in einem Sommer gibt, ist enorm viel, entspricht dem CO2-Anstieg von 2019 bis 2023.

Das ist ein Punkt, wo angesetzt werden sollte. Wälder produzieren weit weniger nutzbare Biomasse als Energiepflanzen. Biogas ist einfach (CO2 rauswaschen oder rausfilten) in Biomethan umzuwandeln, für das es ein vorhandenes Netz gibt (Erdgas).

Das mit den Mooren hab ich noch nicht richtig verstanden. Sollte ein Moor tatsächlich mehr CO2 pro ha in Biomasse photosynthetisieren als ein Maisfeld? Nicht zu glauben.

l.

Wie kommst du auf 20 %? Typische Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, Makler, Steuer) schätze ich noch immer mit 10 % ab - und da ist sogar schon der Makler mit dabei.

Definitiv! Alles ist besser, als zu glauben, man könnte bedenkenlos Öl, Gas und Kohle verheizen.

Pauschalurteil ohne Belegbarkeit. Es gibt etliche wenig sinnvolle Verordnungen. Die Grundtendenz bewerte ich aber doch als insgesamt positiv.

Warum beispielsweise unsere teils überbordende Müllentsorgung.

Die ungeregelte Alternative ist doch ganz simpel: Auf die Straße werfen und wenn es zu viel wird dort abfackeln.

Dem ist nichts weiter hinzu zu fügen!

Jan

Am 11.11.2023 um 11:11 schrieb Juergen:

...

Im Wort "Wohlstand" kommt das Wort "Wohl" vor. Insofern könnte man den allgemeinen Wohlstand, oder die alte Forderung nach "Wohlstand für alle" als Teil dessen sehen, was man mit "dem Wohle des deutschen Volkes" definiert.

Ob man das mit der Zensur von Medien, Ausgrenzung kritischer Journalisten, Meldestellen für Denuntiationen erreicht halte ich für fraglich und die massenhafte Einwanderung von jungen Männern aus Afrika und dem nahen Osten dürfte dem auch nicht förderlich sein.

Das stellt sich vorher noch die Frage, ob die Maßnahmen, die nachgewiesenermaßen unserem Wohlstand mindern, überhaupt geeignet sind, einen Klimawandel abzuwenden. Wenn man z.B. befüchtet, dass der Meeresspiegel ansteigt wäre es wohl sinnvoller, höhere Deiche zu bauen anstatt die Industrie mit hohen Energiepreisen aus dem Land zu treiben.

Ich glaube, dass ich aufgrund meiner Intelligenz und meiner Ausbildung davon einiges mehr verstehe als du. Vor allem sehe ich die Folgen der aktuellen Politik und die Risiken für unsere Demokratie.

Nein, durchaus nicht. Ich sehe aktuell große Risiken für diese Gesellschaft. Der Klimawandel, ob es ihn nun gibt oder nicht, ist noch das kleinste.

Das ist eine zutiefst anti-demkratische Einstellung.

Der Souverän ist das Volk und die Politik hat sich dem zu unterwerfen. Die Politik kann informieren und für ihre Vorstellung werben. Sie hat aber nicht das Recht, gegen den Willen und gegen die Interessen des Volkes zu handeln. Egal ob sie irgendwann mal bei einer Wahl die Stimmenmehrheit errungen haben.

Da stellt sich die Frage, wer die Ewig-Gestrigen sind, diejenigen die die Freiheit verteidigen, oder diejenigen, die Freiheit einschränken wollen.

Ob und wieviel Gas man aus zwielichtigen Zuliefer-Ländern kauft entscheidet die Politik. Es gäbe durchaus auch technische Möglichkeiten, da andere Wege zu gehen. Man könnte z.B. auch hierzulande große Mengen Gas fördern, zumindest für die nächsten Jahrzehnte. Und man könnte auch in wirklich innovative Energiegewinnungssysteme investieren anstatt in solche, für die wir hierzulande weder die klimatischen noch die geographischen Vorraussetzungen haben.

Das ist so grotesk, dass es schwer fällt, dazu etwas zu schreiben, das man nicht als grobe Beleidigung auffassen könnte.

Am 11.11.2023 um 13:21 schrieb Ludger Averborg:

...

In einem "richtigen" Moor findet nicht viel Photosynthese statt weil dort die Lebensbedingungen für die dafür notwendigen Pflanzen eher schlecht sind.

Der Punkt um den es bei den Mooren geht ist wohl die gespeicherte Biomasse. Wobei auch die nicht wirklich gigantisch ist. Die unterirdischen Kohleflöze enthalten da ganz andere Mengen an Kohlenstoff.

Am 11.11.2023 um 13:46 schrieb Jan Novak:

Ich erkenne hier ein rethorisches Ausweichmanöver. Ihr wollt von der Frage, ob sich Investitionen in teure PV-Anlagen mit noch teureren Akkus ökonomisch und ökologisch rechnen, ablenken.

Welche Ausbildung hast du genossen?

Wie bewertest du als mehr-als-halbwegs-intelligenter Mensch die wirtschaftlichen Katastrophen?

Was sind diese sog. wirtschaftlichen Katastrophen?

Meinst du damit eher den Untergang der deutschen Auto-Wirtschaft, die aktuelle Trends verschläft und durch Lobby-Arbeit versucht, die alten Pfründe zu sichern?

Meinst du den Untergang der alten deutschen Bergbau-Wirtschaft, weil es bei uns schlicht nichts brauchbares mehr an Erz und Kohle gibt?

Oder den der deutschen Textil-Wirtschaft?

Meinst du überhaupt die deutsche Wirtschaft? Um bei der Lieblingskuh der deutschen zu bleiben, dem Auto: Der Großteil der Wertschöpfung ist ja ohnehin bereits ins billigere (noch) europäische Ausland abgewandert.

Meinst du die europäische Wirtschaft, die westliche, die weltweite?

Ja, auch ich sehe Risiken für die deutsche Demokratie - vor allem wegen solcher hingerotzter populistischer Parolen, weil niemand der Wahrheit ins Gesicht sehen will.

"ob es ihn nun gibt oder nicht" deutet sehr auf einen Klimawandelleugner hin. Da gibt es nicht mehr zu deuten, der ist da.

Und es ist durchaus eine Folge der Klimakrise, was zur Flüchtlingskrise wird - denn ohne Lebensgrundlage in Afrika, was bleibt dann als Alternative außer der Flucht?

Im Gegenteil ist es eine zutiefst demokratische Einstellung. Leugnest du nun auch noch, dass unsere Regierung demokratich gewählt ist?

Oh doch. Was ist der Willen des Volkes? Gibt es da nur einen? Es ist ein Irrglaube, dass die Politik umzusetzen hätte, was eine einzelne Mindermeinung fordern würde. Tatsächlich hat verantwortungsvolle Politik aber sogar die Aufgabe, auch Mindermeinungen zu schützen.

Und was das Volk will, ist das tatsächlich auch sinnvoll?

Vermute ich richtig, dass du keine Kinder hast? Denn sonst wüsstest du, dass der Wille des Kindes (Volkes) nicht immer sinnvoll ist (z.B. Schokolade vs. nahrhaftes Mittagessen)

Ah, schwenkst du mit den Parolen von "Wirtschaft" auf "Freiheit"?

Ja, ich bin absolut für die Einschränkung der Freiheit. Ich will nicht, dass du deinen Müll in meinen Garten kippst. Ich will nicht, dass mir die Industrie das Wasser abgräbt. Und ich will nicht, dass mich die Industrie einfach kündigt, weil sie festgestellt hat, dass sie in China die gleiche Leistung billiger bekommt.

Zuerst einmal hat die Politik hier dem Markt das Handeln überlassen. Wem gehör(t)en die Gasnetze, die Gasspeicher?

Von mir aus darfst du gerne dein Haus mit deinem Biogas aus deiner Komposttoilette beheizen. In dem Moment, in dem du aber nicht mehr Selbstversorger bist, in dem Moment entstehen größere, auch politische Zusammenhänge, wo du anderen Aufgabe und Verantwortung abtrittst.

Was grotesk wirkt, das ist eine subjektive Einschätzung. Wenn du der Meinung bist, wir könnten fossile "Brenn"-Stoffe ohne Folgenabschätzung verheizen, dann ist das nicht nur grotesk, sondern auch naiv.

Juergen schrieb:

Und weil die Gebäude, in denen diese "Eide" geschworen werden, keine "öffentlichen" Gebäude sind haben diese Eide keine rechtliche Bedeutung. Also nur Schau.

Das muss ich hier nicht darlegen. Dem ein oder anderen Mitleser dürfte es aber bekannt sein.

Wir erleben gerade, wie sich die Wirtschaft nach und nach aus dem Land verabschiedet. Nicht zuletzt wegen den Energiekosten.

Und das ist direkt auf die Politik der aktuellen Regierung zurückzuführen. Und dieses Handeln geht so zielgerichtet gegen die Interessen der Menschen in diesem Land, dass man das nicht mehr nur mit Dummheit erklären kann.

Das ist ein Angriff gegen den Wohstand, gegen die Demokratie und gegen die Menschen in diesem Lande und jeder, der das verteidig macht sich mitschuldig.

Am 11.11.2023 um 15:05 schrieb Gerd Schweizer:

Der Bundestag ist ein öffentliches Gebäude!

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